Ausstellungen
54. Jahrgang
Akteurinnen überwinden mussten. DieAusstellung schafft Einblicke in die Kämpfevon Frauen um politische Mitbestimmung- von der französischen Revolution bis indie jüngste Vergangenheit.
Um nachvollziehbar zu machen, wiesehr die Einführung des Frauenwahlrechtsbis heute in unserem Alltag wirkt, werdenhistorische und gegenwärtige Orte insZentrum der Erzählung gerückt: Das Wahl-lokal, in dem Frauen 1919 erstmals wählenkonnten. Die Straße als Ort des Aktivismusund Protests von Frauen. Das sozialde-mokratische Vereinslokal, in dem Frauenpolitisch geschult wurden. Der autonomeFrauenraum, in dem sich Frauen unabhän-gig und abseits von Parteien organisierten.Haus und Arbeitsplatz als Räume, die sichim Spannungsfeld zwischen Erwerbs- undHausarbeit veränderten. Und schließlichdas Parlament, in dem vor 100 JahrenFrauen erstmals ihre Stimmen erhoben.Gesellschaftliche und politische Errun-genschaften für Frauen wurden im Laufeder letzten 100 Jahre aber auch immerwieder ausgehöhlt oder zurückgenommen- im extremsten Fall während der Zeit desaustrofaschistischen Ständestaats und desNationalsozialismus zwischen 1933 und 1945.Auch die Frage, wer wählen darf, wurde undwird in der Demokratie immer wieder neuverhandelt so stehen heute Forderungennach dem Wahlrecht für hier lebende Men-schen ohne Staatsbürgerschaft im Zentrumder Debatte.
Im Rahmen des Projekts www.frauenwahlrecht.at
Ausstellungs- Add- onshe makes president
Während der Ausstellungsdauer werdenin den Räumen des VolkskundemuseumsArbeiten von Studierenden des Fachbe-reichs Zeichnen der Akademie der Bilden-den Künste gezeigt, die den thematischenAusgangspunkt Frauenwahlrecht" haben.
Künstlerinnen: Julia Haugeneder&Stefanie Hintersteiner, Christina Kroiẞ,Mary Gold, Julia Augusta Hohenbüchler,Franziska Lydia Prohaska& Sophia Davislim& Mariella Lehner
In Kooperation mit der Akademie der Bildenden Künste
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