Heft 
52 (2017) 4
Seite
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Hinweise

Call for contributions

Make your research visible!

Die Werkschau von Studierendender Sozialwissenschaften

Macht eure Forschung sichtbar! Schickteure Forschungsmaterialien, ob Fotos,Videos, Audiomitschnitte, Objekte oderTexte! Willst du deine Forschungsinteressenwissenschaftlich, künstlerisch, experimentellvorstellen? Wir suchen diskursive Beiträge.Schickt uns eine Beschreibung eurer Ideenund Vorschläge mit einer kurzen Biographiean sichtbarmachen@outlook.de

Forschungsprojekte von Studierendensozialwissenschaftlicher Fächer geratennach Abschluss des Seminars oft in Verges-senheit. Die Werkschau von Studierendender Sozialwissenschaften will dem entge-genwirken, indem sie studentische, quali-tative Forschung sichtbar macht. Dadurchsoll ihre Bekanntheit und Relevanz in derÖffentlichkeit erhöht und Austausch überdie politischen Dimensionen des Wissen-schaftsbetriebs angeregt werden.

Einreichfrist: 31.7.2017

Werkschau: 14.10 bis 15.10.2017Volkskundemuseum Wien

Weitere Informationen unter

sichtbarmachen.wordpress.com

52. Jahrgang

Call for Papers

Angst in der Katastrophen-forschung,-vorsorge und-bewältigung

10. KatNet Tagung6.6.2018 bis 9.6.2018

Ort: Alpenhotel Gösing, 3221 Gösing ander Mariazellerbahn( Niederösterreich)VeranstalterInnen: KatastrophennetzKatNet e.V., c/ o Katastrophenforschungs-stelle( KFS), Freie Universität Berlin,sowie Institut für psychoanalytisch-ethnologische Katastrophenforschung,Sigmund Freud- Privatuniversität Wien

Während sich Psychologie und insbeson-dere Tiefenpsychologie intensiv mit demPhänomen Angst befassen, wird sie inanderen Disziplinen seltener thematisiert.Das gilt für Natur- genauso wie für Sozial-und Geisteswissenschaften. Selbst in derKatastrophenforschung tauchen Ängstevergleichbar selten auf. Ebenso scheinenÄngste auch im praktischen Umgang mitKatastrophen nur eine ungeordnete Rollezu spielen, werden sie in der Vorsorge dochdurch viel rationaler erscheinende Risikenund entsprechende Kalküle ersetzt oder inder Bewältigung als zwar verständliche, aberdennoch pathologische Reaktionen derBevölkerung gefasst, ohne dass diesen vielRaum gegeben würde.

So ist insgesamt in der Katastrophen-forschung wie in der-praxis ein expliziterBezug zu Ängsten weniger oft vorhanden,als man vermuten könnte, wenn man sichvor Augen hält, dass potentielle wie realeKatastrophen bei Betroffenen, Entschei-derInnenund HelferInnen große Ängsteauszulösen vermögen.

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