Schaufenster
55. Jahrgang
Wie wollen wir denken
und arbeiten?
Mein Zwischenjahr:
Astrid Hammer, Fotosammlung
Was ist dein Projekt im Zwischenjahr?Unerschlossenes erschließen, sichern( dasheißt, eine archivgerechte Objektumgebungschaffen), digitalisieren, die Fotosammlungöffnen für Sammlungsgespräche und mehr.
Worauf blickst du heute in einem Jahrzurück/ Was ist dir da gelungen?Ich habe Einblicke gewonnen in bis datoUnbekanntes. Ich freue mich über eineübersichtliche Sammlung und gebeAußenstehenden und dem Haus jederzeitgern die Möglichkeit, einen Reichtum anBeständen oder fotografischen Einzelobjek-ten leichter und umfassender zu erkunden.
Was wirst du am meisten tun?Auspacken.
In der Fotosammlung werden Kisten entpackt:Unbekannter Inhalt kommt zum Vorschein.Foto: Astrid Hammer/ Katharina Zwerger- Peleska
4
Was nicht?
( Kaum) Neues annehmen.
Wo wirst du dich am meisten aufhalten?In der Sammlung vor den Kisten.
Wo nicht?
In den Ausstellungsräumen.
Was ist 2020 anders für dich als vorher?Mehr Tiefgang und Konzentration.
Was ist 2021 anders für dich?
Es wird wieder lauter und es gibt vieleAufgaben, die parallel zu bearbeiten sind.
Mit wem sprichst du/ zu wem sprichst du?Mit meiner direkten Kollegin Kathi; denSchneebällen Susanne, Uschi und Werner;dem Kurator Herbert; immer wiedermit den anderen Kolleginnen im Haus;zu diversen Gruppen, die durchs Museumund dann meist auch durch die Foto-sammlung geführt werden. Und digitalvia Instagram und Facebook zu unseremPublikum. Außerdem führen wir Interviewsmit Menschen, die uns einen fotografischenBestand oder den ihrer Vorfahren über-lassen. Dies auch mit früheren Museums-direktorinnen oder lang bei uns arbeitendenSchneebällen zu den Geschichten hinterFotos aus unserem Vereinsleben.
Welches Objekt drückt am besten aus,
was du machst?
Eine große, geschlossene Kiste.
Was möchtest du noch sagen?
Wir führen dieses Jahr ein Fototagebuch,das ich sehr liebe. Immer, wenn wir da sind,machen wir ein, zwei Fotos und dokumen-tieren damit unserer Arbeit.