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H. 5+6
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SCHAUFENSTER

Stadt, Raum, Rhythmus und Bewegung ist derSchönbornpark. Besondere Vorkenntnisse oderFähigkeiten sind nicht erforderlich: Jede undjeder kann tanzen!

Frei nach dem Festival- Credo von dotdotdot,an dessen Ende drei Punkte stehen, lässt dasFilmprogramm Leerstellen, an denen sichDiskussionen entzünden können, und öffnetRaum zum Denken, Reden und Tun. Aber nurwer miteinander Filme sehen kann, kann mitei-nander über Filme sprechen. Ein» Kino für alle<<muss also her- unabhängig von individuellenFähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft,Geschlecht oder Alter. Eine Utopie?

Als erstes Filmfestival in Österreich setztdotdotdot schwerpunktmäßig innovativeStrategien ein, um Menschen verschiedenerGenerationen, Menschen mit und ohne Behin-derungen und Menschen mit und ohne Budgetgemeinsam zum Festival zu bringen und Teil-habe am kulturellen Leben zu ermöglichen.Barrierefreiheit ist also nicht utopisch, ihreUmsetzung erfordert aber konkrete Konzep-te und beinhaltet viele kleine Schritte, wiebeispielsweise frei wählbare Ticketpreise( Payas you can!). Insbesondere erschließt dotdot-dot an allen>> barriere FREltagen<< Filmvorfüh-rungen durch Untertitelungen, Übersetzungenin Österreichische Gebärdensprache undAudiodeskriptionen für Menschen mit Hör- undSehbehinderungen.

Als Festivalzentrum ist das Volkskundemuse-um Wien für dotdotdot nicht nur zwei Monatelang der Ort, an dem die Fäden des Festivalszusammenlaufen, sondern kontinuierlicheQuelle für Inspiration, Wissensaustausch undZusammenarbeit. Nicht zuletzt die Philosophie>> open museum/ open festival« mit partizipa-tiven Angeboten und Augenmerk auf jungesPublikum verbindet die beiden. InhaltlicheQuerverweise, Verknüpfungen und Kommen-tare ziehen sich durch das Programm vondotdotdot und machen es lebendig an einemOrt, an dem historische und gegenwärtigeAlltagskultur und deren Vermittlung progressivgedacht wird. Mit einem eigenen Filmschwer-punkt erweist das Festival dem Volkskunde-museum Wien in seiner Rolle als» Haus derGeschichte<< Reverenz und knüpft mit einerDiskussion der Begriffe» Heimat« und» Identi-tät<< in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg andie Komfortzonengespräche des Vorjahres an.

Programm und Workshop- Anmeldung ab10.6.2016 auf www.dotdotdot.at

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51. Jahrgang