DER DIALOG ZWISCHEN WISSENSCHAFT
UND KUNST IN DER AUSSTELLUNG
MATTHIAS TANZT. SALZBURGER TRESTERER ON STAGE
Lisi Breuss
Über Ausstellungsmöbel und deren räumliche Anordnung in den Ausstellungsräumenbekommen der Besucher und die Besucherin ein Bild über den Inhalt der Ausstellung.Das Ausstellungsteam- Ulrike Kammerhofer- Aggermann, Kathrin Pallestrang, Tho-mas Hörl, Raffaela Sulzner und Lisi Breuss- war sich dessen bewusst und entwickeltein vielen Planungssitzungen das Motto für die Ausstellung: Auf mehreren Bühnenentstehen Dialoge zwischen Wissenschaft und Kunst.
Auf mehreren Bühnen...
Wo tanzten Tresterer- Tänzer? Historische Zeitdokumente zeigen, dass es historischje nach Bedeutungszuschreibung und Anlass unterschiedliche Aufführungsorte gab.Getanzt wurde in Wirtshäusern und Wohnstuben, um den jährlichen Umlaufbrauch zuerneuern; auf Bühnen, um einem breiteren Publikum den Tanz zu zeigen; im öffentli-chen Raum, um das Regionale zu repräsentieren; vor einer Leinwand, um den Tanz fürwissenschaftliche Zwecke zu notieren u.v.m.
Thomas Hörl stellt in seiner Kunstinstallation ,, Matthias" das Thema auf eine Bühne.Diese ist wie ein Catwalk, ein gangartiges Roundabout auf dem Ausstellungsbesucherund Ausstellungsbesucherinnen auftreten können. Musik zweier DJ Bearbeitungenalter Tonaufzeichnungen unterstützen das Publikum bei den Darstellungen. Die Bühneist in der Machart alter Bühnen angelegt. Sie hat eine Unterkonstruktion mit Leistenund wird oben mit Bauholz belegt. Die Bretter sind wuchtig und stabil, bis zu 5 Meterlang und schnell anschraubbar. Es entsteht innerhalb weniger Stunden eine für vielePersonen nutzbare Tanzfläche. In der Ausstellung gibt es vier Räume mit vier Bühnen- ob Vitrine oder Figuren für die Kostüme, alles ist eine Bühne und mit dem Bauholzumgesetzt.
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