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Hilf Himmel! : Götter und Heilige in China und Europa
Entstehung
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1. wohlwollende

2. übelwollende

a) Ahnengeister

b) Hausgeister und Gottheiten

( Haustorgeist, Herdgeist, Feuerplatzgeist, Haus-pfosten-= Dachpfosten-= Himmelsgottheiten)

a) Walddämonen

b) Dämonen des Busch-/ Graslandes

c)( doppelgeschlechlicher) ,, Geist Vater und Mutter"

Die Miao glauben ferner auch an die Existenz einer Lebenskraft" oder,, Seele2, die in allen lebendigen Geschöpfe sowie auch in Pflanzen und Stei-nen vorhanden ist. Schließlich sollen die Menschen mehrere Seelen besitzen,jedoch gehen in bezug auf die Zahl die Angaben auseinander. Wenn die,, Seele" verloren geht, d. h. den Körper verläßt, muß sie im Rahmen einesRituals zurückgerufen werden, andernfalls unweigerlich der Tod eintritt( Wal-ker 1975: 68; Bernatzik 1947, Bd. 1: 164-176).

Die Miao stellen sich viele Naturphänomene als beseelt vor. Daher bringen sieden Geistern von Bäumen, Felsen etc. Opfer dar. Darüber hinaus besänftigensie eine Reihe von Lokalgottheiten, Hausgöttern, Dämonen und Geistern. Vieledieser übernatürlichen Wesen wie z. B. der Jadekaiser oder die weiblichenBuddhas sind von den Han- Chinesen übernommen. Ahnenverehrung einsch-ließlich der Besänftigung der Ahnengeister ist ein wichtiger Bestandteil derMiao- Religion. Den besonders bei den Roten Miao verehrten Herren undFrau No" werden ausgesuchte Opfergaben dargebracht. Diese zwei Figurenspielen in der Schöpfungsmythe vieler Miao- Gruppen eine wichtige Rolle: Auseiner Inzestverbindung dieses Geschwisterpaares, das eine Sintflut unbescha-det überlebt hatte, sollen alle Miao- Gruppen hervorgegangen sein.

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In den meisten Dörfern gibt es einen älteren Mann mit überdurchschnittlichemWissen über die übernatürlichen Wesen, der sich neben seiner normalenTätigkeit der sich der Besänftigung bzw. Austreibung der Geister und Dämo-nen widmet. Bei vielen Miao- Gruppen fungiert er nicht nur als Priester, son-dern auch als Heiler, Wahrsager oder auch Regenmacher 27. Er leitet die exorzi-stischen Zeremonien des Wegöffnens" und bereitet bei Todesfällen die Nah-rung für die Geister. Er singt und wirft bei Geburten das Los. Es ist seine Auf-gabe, bei unbekannten Krankheiten die Ursache festzustellen. Er bestimmt diegeeigneten Tage und leitet die Feste, in welchen Büffel geopfert werden.Angeblich sind solche Büffelfeste, die im Herbst oder im Frühjahr abgehaltenwerden, sehr selten. Sie sollen nur alle 12 Jahre einmal veranstaltet werden.Bevor ein Büffel den Ahnen dargebracht wird, finden Kämpfe zwischen den

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