lin des Taishan Gottes, der Jadeprinzessin( oder im Volksmund auch: Kinder-schenkende Mutter, Song Zi Niang Niang) zu übergeben. Diese oder der spä-ter erwähnte Gott Huang Tianhua überbringt es dann seiner Familie. Hierkann allerdings mit einer göttlichen Bestechung von Seite der Familie einge-setzt werden. Durch intensive Gebete und große Opfergaben an Wu Yun kanner vielleicht dazu gebracht werden, die zugedachte Wolkenpackung gegeneine bessere zu vertauschen.87
Huang Tianhua, nach einer Meinung der dritte Sohn des Taishan Gottes, nachanderer ein Gott aus dem Sternbild des Großen Bären, reitet das Jilin, das,, Einhorn" welches auch als selbständige Gottheit Kinder bringt und heutenoch in chinesischen Haushalten in großer Vielfalt auf Möbeln, Polstern,Geschirr und anderen Haushaltungsgegenständen zu finden ist.Schließlich wird auch der Reichtumsgott in verschiedenen Aspekten als Bringervon Kindern mit einem Kind auf dem Arm dargestellt, welches den Amtshuteines Beamten trägt.88
Das ist eine Brücke zum nächsten Gegenstand des chinesischen Rufs zumHimmel, die Bitte um Wohlstand und Karriere.
Reichtum
So wie man sich zum chinesischen Mondneujahr mit dem Wunsch ,, Gongxifacai" ,, Mögest Du reich werden!" gegenseitig Neujahrsgrüße entbietet, sogilt diese Devise für das ganze Leben. Der Caishen, der Reichtumsgott, mögees eine Manifestation von Guandi oder einem anderen der Reichtum bringen-den Himmlischen sein, ist in fast allen chinesischen Haushalten, Geschäftenund Tempeln vertreten. Neben Guanyin, dem Herdgott und allenfalls einerlokalen Gottheit hat er auf den chinesischen Hausaltären einen festen Platz.Während der Kaiserzeit erhielt er für das Prosperieren des ganzen Reiches am13. des 1. und am 1. des 5. Monats ansehnliche Opfer an Ochsen, Ziegen undSchweinen.Jeder 15. jedes Mondmonats ist ein geeigneter Tag, um dem GottWeihrauch darzubringen. Bei den Bauern, wo es um die Ernte geht, nahmund nimmt er bis heute einen hervorragenden Platz ein. Am 6. Tag des 6.Mondmonats begehen die Dörfer in der Nähe von Peking sein Fest und begin-nen an diesem Tag gleichzeitig mit der Bewachung der Feldfrüchte. Nach derErnte wird der Reichtumsgott ,, ins Haus gebeten", um ihm für die diesjährigeErnte zu danken und gleichzeitig für das kommende Jahr um seine Hilfe zubitten, wie auf der hier abgebildeten Bauernmalerei aus Xinji, Hebei, derPeking umgebenden Provinz, aus der Sammlung des Autors ersichtlich ist.Mehr über den Gott, der außer der Mehrung des Wohlstandes über eineMenge anderer Kompetenzen verfügt, ist im Abschnitt 4 nachzulesen.Außer dem Tempel des Guandi befanden sich allein im Dongyue Tempel nicht
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