G. NUSSKNACKER
29. Soldat als Nußknacker
Aus Holz gedrechselte, geschnitzte und farbig gefaßte Figur. Stehen-der Grenadier, die Arme eigens angesetzt; linker Arm angewinkelt, ertrug also ehedem das Gewehr geschultert, das heute fehlt. Bekleidetmit Kegelmütze mit rotem Knopf, auf grünem Grund dünn gelb derpreußische Adler aufgemalt. Sonst roter Waffenrock, weiße Hose,schwarze Stiefel.
Hebelknacker, der Hebel reicht von hinten unten durch den Leib zumMund, dessen bärtigen Unterkiefer er bildet.Sonneberg, Thüringen, 18. Jahrhundert.
h= 50 cm
Inv.-Nr. 50.465
Lit.: Edwin Redslob, Deutsche Volkskunst. Bd. VII, Thüringen; Mün-chen, o. J., Abb. 188.
30. Negerin Glossar ::: zum Glossareintrag Negerin als Nußknacker
Aus Weichholz gedreht und geschnitzt, farbig bemalt. Altes Weib Glossar ::: zum Glossareintrag Weib mitdunkelbrauner Gesichtsfarbe, bekleidet mit Rundkappe, kurzärme-ligem, rechteckig ausgeschnittenem Leibkleid.
Hebelknacker. Der Hebelarm führt von hinten unten durch den Leibbis zum Mund, sein oberes Ende bildet den Unterkiefer.Hausgewerblich hergestellte Jahrmarktsware, vielleicht Thüringen,frühes 19. Jahrhundert.( Abb. 3)
h= 30 cm
Inv.-Nr. 19.899
Lit. Michael Haberlandt, Österreichische Volkskunst. Bd. II, Taf. 88,Fig. 3.
Aus Zirbelholz geschnitzt, farbig gefaßt. Böses Weib Glossar ::: zum Glossareintrag Weib mit gesträubtem
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