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Sammlung religiöse Volkskunst mit der alten Klosterapotheke im ehemaligen Wiener Ursulinenkloster : Katalog
Entstehung
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den, mußten nunmehr ebenfalls durch eine Verglasung geschützt werden. Sie paßt sichan die originalen Regale vollständig an und behindert die Besichtigung der Gefäße inkeiner Weise. Durch die in allen Räumen sowie in den Vitrinen angebrachte Beleuch-tung ist für eine wirklich anschauliche Unterbringung aller Objekte gesorgt.

Es obliegt der Museumsdirektion, allen beteiligten Dienststellen und Persönlich-keiten den geziemenden Dank für die vorbildliche Durchführung auszusprechen. In be-sonderem Ausmaß muß dieser Dank den Herren Oberbaurat Dr. Dipl.- Ing. Karl Waskaund Herrn Dipl.- Ing. Siegfried Jung von der Bundesgebäudeverwaltung I und den HerrenArchitekten Dr. Karl Franz Wieninger und Ing. Franz Katschinka und allen ihrenMitarbeitern ausgesprochen werden. Die Beamten und Angestellten des Museumshaben die Transport- und Aufstellungsarbeiten in vorbildlichem Eifer durchgeführt.Sie haben auch die kleineren Restaurierungs- und Ausbesserungsarbeiten an hunder-ten von Objekten durchgeführt, wogegen die großen Gemälde in den Werkstättendes Bundesdenkmalamtes wiederhergestellt werden konnten, wofür insbesonders HerrnHofrat Dr. Josef Zykan der ergebenste Dank auszusprechen ist. An den fachlichen Auf-stellungs- und Katalogisierungsarbeiten hat sich besonders Herr Dr. Klaus Beitl beteiligt,der sich vor allem der Objekte der Klosterapotheke selbst angenommen hat. Die betref-fenden Abschnitte des Kataloges stammen ebenfalls von ihm. Seine Arbeit ist freund-licherweise von Herrn Dr. et Mag. Kurt Ganzinger, Lehrbeauftragtem für Geschichteder Pharmazie an der Universität Wien, unterstützt worden, der auch mit einem Bei-trag im Katalog vertreten ist.

Mit so vieler gütig gewährter Unterstützung ist also nunmehr eine Sammlungzustandegekommen, die als Außenstelle des Museums mitten im Herzen von Wien ihrebesondere Bedeutung besitzt. Diese Sammlung mit ungefähr fünfhundert Objekten stelltso, wie sie heute aufgestellt ist, eine Art von Einheit dar. Aus dem inneren Arbeits-betrieb des Museums heraus ist sie freilich in ihrer Gewordenheit zu erkennen. Das heißtunter anderem auch, daß sie aus vielen Objekten besteht, die von den ersten Sammlernim Einzugsbereich des Museums mehr aus gutem Spürsinn als aus fachlicher Kenntnisheraus erworben worden sind. Dementsprechend sind die meisten der älteren Erwer-bungen auch die ganzen Jahrzehnte hindurch nur sehr notdürftig identifiziert und inven-tarisiert gewesen. Erst im Lauf der letzten zwanzig Jahre ist eine fachliche Ordnungs-arbeit möglich gewesen, und anläßlich der Gestaltung dieser Außenstelle sind alle Stückeneuinventarisiert worden. Das Ergebnis liegt in diesem Katalog vor. Seine Drucklegungim Rahmen der Veröffentlichungen des Museums ist durch die freundliche Förderungdes Bundesministeriums für Unterricht möglich gewesen, für die ebenfalls an dieserStelle nochmals der geziemende Dank ausgesprochen sei.

Für die Überlassung von Aufnahmen von Räumen und Gegenständen sind wirsowohl der Bundesgebäudeverwaltung I wie dem Bundesdenkmalamt zu bestem Dankverpflichtet.

Wien, 1. Jänner 1967

Leopold Schmidt

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