Es ist im Monate Ramadan. Der Tag
geht zur Neige. Ein dicker Dunst, dervon Fasten und Entsagen erzählt, umstreichtdie staubgrauen Gebäude und Moscheen.Das Wasser ist nicht so glänzend klar wiesonst. Müde und erschöpft zieht es an denRudern der vom Fasten entkräfteten Rude-rer. Die Zypressen stehen wie in tötlicherLangweile erstarrt da. In den Gassen undStraßen schleicht das sonst so froh pul-sierende Leben langsam und ermüdet da-hin. Will die Sonne noch nicht unter-gehen und die schwülen Hitemassen fort-nehmen?- Doch, da geht sie noch zum
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