Mittag am Stambuler Hafen.
Timmernde Hize liegt über den Mo-scheen und Häusergewirr von Stam-bul und Pera. Aus einer Dunstschichte lugtdie Küste Asiens hervor, von wo hie undda ein Pfiff der anatolischen Eisenbahnherübergellt. Müde plätschert das Wasseran den Quai. Hier, wo sonst ein Ru-fen und Schreien zu hören ist, Lastträgervon und zu den Segelbarken eilen, Dampf-pfeifen tönen und Krane rasseln, tiefedrückende Stille, die nur von Zeit zu Zeitdurch das eintönige„ eji su" des Wasser-verkäufers unterbrochen wird. Vor denglühenden Sonnenstrahlen, welche die am
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