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Nächtliche Fahrt am Bosporus.
üde sinkt die Sonne hinunter. Siewill noch nicht scheiden und strei-chelt mit ihren letzten schwächeren Strah-len noch einmal all' die schönen Kuppeln,das Häusermeer und die nach der nächt-lichen Ruhe lechzende, tagesmüde Land-schaft. So ein stiller abgeklärter Friedelegt sich auf die Erde. Während am Tagealles rauh und rücksichtslos vorwärts gehtund unbarmherzig alles nicht für den Le-benserwerb passende beiseite geschleudertwird, breitet sich jetzt so etwas Weichesaus, das die Menschen zu inneren Gedanfen, zum Bessersein anregt.- Ja, hat denn
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