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Grabschriften aus Österreich
Entstehung
Seite
53
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IV. Allgemeine Gedanken.

Übersicht:

Tod und Vergänglichkeit..

Das Leben ein Traum und ähnlichesAuferstehung und Wiedersehen.Treue Liebe.

Trennungsschmerz und HoffnungLebensauffassung

Mutterliebe

Tiefes Leid

Nr. 415-434435-439

>>> 440-466

467-477

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478-491

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492-496

497-500

501-503

415. Das sterben ist der Menschen Loos,Der blasse Tod raubt klein und groß,Und jung und alt läßt( unleserlich) frei,Fragt keinen, obs gefällig sei.

Seeham 1878.

416. Alle Menschen müssen sterben,Ihre Herrlichkeit verblüht,Keiner kann den Himmel erben,Der zuvor den Tod nicht sieht.Seeham 1897.

417.( Z. 1-4 wie früher.)

Dieser Leib wird wieder Erde,Daß er einst unsterblich werde;In des Grabes Sicherheit

Reift er für die Ewigkeit.

Seeham 1897.

418. So muß ein Mensch nach dem andern

Von dieser Welt ins ewige wandern.Domeschau 1874.

419. Auf Erden ist kein Glück;

Wo große Freud', ist großes Leiden,Doch ob die Lieben von uns scheiden,Der Himmel gibt sie uns zurück.¹)Anthering 1884.

420. Ältern trennt die Zeit von ihrenKindern,

Grausam, schnell raubt sie des Todes

Hand,

Der Gedanke kann den Schmerz nur

lindern:

Wiederseh'n winckt im bessern Land!

Sbg. Seb. 1845.( Wlf. 150.)

421. Des Lebens Tag ist schwer undschwül;

Des Todes Odem leicht und kühl,Es wehet freundlich uns hinab,Wie welkes Laub, ins stille Grab;Uns sammelt alle, klein und groß,Die Mutter Erd' in ihrem Schooẞ.

Sbg. Seb. 1850.( Wedk. 279, 207.)( Waldeck 112.) 2)( Wlf. 181.)

422. Die Welt vergeht mit ihrer Lust,Vergeht mit ihrem Leid,Nur wer den Willen Gottes thut,Der bleibt in Ewigkeit.³)

1) Zum Anfang vergl. Nr. 434 und Petak Tdg. Nr. 80.

Seeham 1893.Klagenfurt 1867.( Dres. Nr. 583.)

2) Z. 2» Tages Abend«. Der Anfang erinnert an Matthissons» Nachruf an ElisaJung«( 1802) zweite Strophe.( Vergl. Nr. 228.)» Der Lebenswandrung Tag ist schwül.<<3) Biblische Motive. Zum Anfang vergl. Cor. VII. 31. Zu Z. 3 und 4 vergl.Prov. XIX. 21.