Druckschrift 
Grabschriften aus Österreich
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

48

367. Schön war stets sein Leben,

Edel sein Bemüh'n.Möge Gottes SegenEwig ihm nun blühn.

Maria Saal 1886.

368. Leutselig, stille, bescheiden, mit

jedermann im Frieden,Rechtgläubig, mäßig und from war

dieser Mann hienieden.Dem lohnet es die Ewigkeit. Wer

aber Lohn, und Segen

Im Leben schon genießen will, derbrauche sein Vermögen

Bald, und ordne selbst, was Gott zurEhre und Menschen beglücket,Sehe noch sein Gutes, bevor ihmTod das Licht entrücket.Mattsee 1782.

369. Hier in dieser Grabeskammer ruhteine Mutter und ihr Sohn,Sie sind erlöst von Erdenjammer undstehen schon vor Gottes Thron.Der frühe Tod des Sohnes brach ihrdas Mutterherz,

Der liebe Gott belohne es beidenund lindre ihren Schmerz,Wie sie uns hier auf Erden schonhaben Gutes gethan,

Bis wier auch einstens werden euch,ihr theuren Herzen, nah'n.')Schnobolin 1895.

370. Sanft und Milde war ihr Tod,Ihre Güte lohne Gott.

Domeschau 1872.

371. Ein Opfer war ihr Leben,Dem Wohl der Armuth willig dar-gebracht.

Nur nützen wollte sie, nur Hilfe geben,An eignes Glück hat wenig sie gedacht.An Liebe reich, von Milde stets geleitet,Hat bis zum Grab sie Segen nur

verbreitet.²)Klagenfurt 1875.

372. Sanft ruhe er in Frieden

Nach der Arbeit seiner Zeit.

Gott lohn' ihm alles Erdengute

Laufen( Kirche) 1827.

Im Haus der Ewigkeit.

373. Hier hat sie Trübsal oft gedrückt,Nun wird sie von dir, o Gott,erquickt.

Hier sah ich sie im Jammerthal,Nun ist sie frei von jeder Qual.Aus Kärnten.

374. Kein Vergessen dieses Lebens!Alles was er that und litt,That und litt er nicht vergebens,Alles Gute nahm er mit,Darum wird der Herr der Welten,Alles Edle ihm vergelten,Was auf dieser LebensbahnEr als Vater uns gethan.

Anthering 1894.

375. Deme vnd allen Gott wolle belohnen,was Sye hier guetts g'wirkht, dortEwig verschonen.Sbg. Seb. 1693.

376. Der Eltern heiße Thränen fließenDem Sohn, der ihre Stütze war;Doch er wird nun den Lohn genießen,Den seine Tugend ihm gebar.Bei Gott kann er noch mehr erflehen,Drum zog er hin in's bessre Land;Dort werdet ihr ihn wieder sehen:Hier ist kein Glück und kein Bestand.Sbg. Seb. 1880.

377. Dem Auge entrückt, dem Herzen ver-blieben, ruhet hier......³)

Sbg. Nonnt. 1874.( Hörm. II. S. 7.)

378. Sie schied hinüber ins ewige Licht!Ihr Wirken bleibt- Erinnrung

schwindet nicht.

Sbg. Seb. 1856.

Sbg. Seb. 1870.

Sbg. Seb. 1883.( Wlf. 19.)

379. Nur ehren will die DankbarkeitDie Selige in diesem Stein,Nicht schützen vor Vergessenheit,Ihr Name grub sich Herzen ein.Sbg. St. Peter 1822.

1) Z. 5 geht auf den ersten, Z. 6 auf den zweiten Teil von Z. 4 zurück.2) Vergl. Petak Frdfv. Nr. 10.

3) Vergl. Nr. 261, 467.