Do, 23.6.2022, 18.00 UhrEröffnung@ QMV: QueererAktivismus in Wien
Fr, 24.6.2022, 19.00 UhrSommertheater
So, 26.6.2022, 15.00 UhrFamilienführung: Spieleund Spielsachen von früher19.00 Uhr Sommertheater
Mi, 29.6.2022, 19.00 UhrSommertheater
Hinweis bzgl. COVID- 19
Bitte informieren Sie sich über dieaktuellen Bestimmungen, etwaigeÄnderungen oder Absagen sowiekurzfristig geplante Veranstaltungenunter www.volkskundemuseum.at
Inhaltsverzeichnis
Editorial 3Schaufenster 4Ausstellungen 8Kulturvermittlung 18Veranstaltungen 22
Was ist los im Verein? 30Volkskunde/ EuropäischeEthnologie in Österreich 33
Bibliothek 34
Interview 36Lieblingsobjekt 42
Editorial
#standwithukraine
7. März 2021
Wir finden keine Worte, um das zu beschreiben, was wirerleben müssen.
Unendliches Leid, verbreitet von der einsamen Ideeeiner geschichtsrevisionistischen Haltung.
Ein Europa, das mit all seinen Problemen nationalstaatli-cher Interessen umzugehen versucht und den Traum einergemeinsamen Zukunft lebt.
Innerhalb weniger Tage wird aus dieser Perspektive,aus dieser harten Arbeit, eine Reaktion auf ein unwirklicherscheinendes Drehbuch zu Krieg, Macht, Versessenheit,Diktatur, Weltabgewandtheit, Menschenverachtung, Lügeund Leid.
Wir wollen nicht über die Aspekte sprechen, die alsnötige Gegenreaktionen gelungen sind und womöglichnachhaltige Veränderungen im Sinne gemeinschaftlichenDenkens bringen, denn sie müssten ja gar nicht sein.
Wir sehen eine hohe Aktivierung in allen Sektoren derGesellschaft, zu helfen, zu sanktionieren, in unterschied-lichster Weise beizutragen. Und doch fühlt man sich insolchen Momenten machtlos. Wie kommen wir überhauptdazu! Wie kann Einer tausende Menschen einfach opfern,alles ruinieren! Für was überhaupt?
Was können wir unseren Mitmenschen mitgeben,wenn Einer die Dramaturgie der Welt so verändern kann,von langer Hand geplant, in einer logischen Abfolge vonHandlungen, beginnend mit der Unterdrückung des freienDenkens und Artikulierens?
Jeden nur merkbaren Ansatz der Unterminierung dieserFreiheiten müssen wir stets verhindern. Schon vor dieserInvasion hätten wir in unserer unmittelbaren Umgebungdiesbezüglich genug zu tun gehabt.
Es ist ein böses Erwachen im Unglauben, dass so etwasim 21. Jahrhundert möglich ist. Beenden wir das, helfen wir,mit allen Mitteln!
Matthias Beitl und alle Mitarbeiter* innendes Volkskundemuseum Wien
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