Heft 
60 (2025) 2
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14A U S S T E L L U N G E NAusstellungsansicht im vai, Vorarlberger Architektur­Institut, Foto: Darko TodorovicDas Kranke(n)hausWie Architektur heilen hilftFr, 4.4. bis So, 31.8.2025Der Krankenhausbau hat als architekto-nischer Typus eine lange und komplexeEntwicklungsgeschichte, die von rasantenmedizinischen Fortschritten angetriebenwurde. Im 20. Jahrhundert dominierten dieFaktoren Effizienz, Ökonomie und Flexibili-tät zunehmend die Planung und Gestaltung.Kliniken mutierten zu hochtechnisiertenMaschinen. Wesentliche Bedürfnisse undEmpfindungen von Kranken, ihrer Ange-hörigen und der Menschen, die im Kran-kenhaus arbeiten, gerieten dabei in denHintergrund und die daraus resultierendenpsycho-sozialen Konsequenzen wiegenschwer. Die aus Nordamerika stammendenund auch in Europa erfolgreich adaptier-ten Ansätze einerHealing Architecturebefördern seit einigen Jahren die Debatte,den Krankenhausbau zu reformieren, denMenschen ­wieder in den Fokus von Entwurfund Planung zu rücken und gesundheitswirk-same Architektur(Evidence Based Design)einzufordern. Die Ausstellung will Anstoß undAnregung für dieses Umdenken sein.Im Zentrum stehen dreizehn heraus-ragende internationale Projekte sowiesiebenWirkstoffe heilender Architektur,welche die Ausstellung auch strukturieren.­Filmproduktionen und Zeichnungen machensichtbar, wie und wo genau ihr Einsatzals gestalterische Instrumente zu einemEvidence Based Design und damit einerheilenden Architektur führen kann.Kurator:innen: Tanja C. Vollmer, Andres Lepikund Lisa LukschEine Ausstellung des Architekturmuseum der TUMauf Einladung der OWA Revitalisierung GmbHOrt: Otto Wagner Areal, Pavillon 1Öffnungszeiten: Di bis Fr, 10 bis 17 Uhr,Sa, 14 bis 17 Uhr und So, 11 bis 17 UhrEintritt frei