Ausstellungen
,, Das Herz so schwer wie Blei"
Kunst und Widerstand im
Ghetto Theresienstadt
7.11. bis 16.12.2018
Eröffnung: Di, 6.11.2018, 19.00 Uhr
53. Jahrgang
Das Ghetto Theresienstadt wurde vonden Nationalsozialisten als privilegier-ter Lebensraum für Menschen jüdischerHerkunft vorgetäuscht. In Wahrheit dientedie frühere Garnisonsstadt nördlich vonPrag als Transitstätte für Deportationenin die Vernichtungslager im Osten. Dievon Insassen hier fortgeführte kulturelleTätigkeit steht im Mittelpunkt der Aus-stellung. Kunst und Kultur bedeutetenWiderstand und geistiges Überlebensmittel." Hungrig, ja, Schmerzen, ja, Gewalt. AberKunst war unsere Lebensenergie. DasLeben war im Geist", so der Maler FrederickTerna, ein Überlebender, heute. Die Aus-stellung folgt Spuren individueller Beschäf-tigung mit bildender Kunst unter demNS- Terror in Terezín. Im Mittelpunkt stehenMalereien und Graphiken österreichischerund tschechischer Ghettoinsassen,die zum Großteil erstmals in Österreichgezeigt werden.
Eine Ausstellung des Vereins The Moving HolocaustMuseum( MHM)- Bildfeld Institut für Visuelle Studienim Volkskundemuseum Wien. In Kooperation mitder Gedenkstätte Theresienstadt- Terezín Memorialund der KZ- Gedenkstätte Mauthausen- MauthausenMemorial.
Gefördert von: Bundeskanzleramt Österreich,Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer desNationalsozialismus, Stadt Wien- MA 7, Zukunftsfondsder Republik Österreich
* Titel zitiert nach: Ilse Weber, Wann Wohl das Leidein Ende hat. Briefe und Gedichte aus Theresienstadtherausgegeben von Ulrike Migdal. Carl HanserVerlag GmbH& Co. KG, München. Mit freundlicherGenehmigung des Carl Hanser Verlags.
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Otto Ungar, Portrait Erna Haas, 1942-44,Terezín Memorial, Inv. Nr.: 2689
Pavel Weisz, Tomáš Weisz, Eva Odstr □ ilová.