448 Digitalisate in Alben Goldstern Eugenie

Fotobestand Eugenie Goldstern – forschendes ethnografisches Fotografieren


Der im Volkskundemuseum Wien bewahrte fotografische Nachlass von Eugenie Goldstern (1883/84–1942) umfasst rund 470 Aufnahmen und zählt zu den frühen Beständen ethnografischer Feldforschung. Zwischen 1913 und 1921 dokumentierte Goldstern in den Alpenregionen Frankreichs, Österreichs und der Schweiz Architektur, Alltagsleben und materielle Kultur. Ergänzt durch Aufnahmen aus Ägypten und Osteuropa spiegeln ihre Fotografien den Übergang von der Sammlung zur wissenschaftlichen, respektvollen Beobachtung – in einer Zeit, in der Volkskunde noch stark normativ und hierarchisch geprägt war. Etwa zwei Drittel der Bilder des Nachlasses stammen von ihr selbst; ein bemerkenswert hoher Anteil, der die aktive fotografische Praxis dieser frühen Ethnologin, die 1942 als jüdisch Verfolgte im NS-Vernichtungslager Sobibor ermordet wurde, belegt. Nach Jahrzehnten des Vergessens wurde Goldsterns Bestand ab 2018 vollständig erschlossen, konserviert und digital zugänglich gemacht. Heute ist er über die Online Sammlung Plus gemeinsam mit ihren Publikationen, Archivmaterialien und Literatur zu ihrer Person zugänglich und bietet damit erstmals eine umfassende Quelle zu Methode, Biografie und Forschungsgeschichte.

Menschen, Ziegen und Kühe in einer Stallwohnung, die hauptsächlich während der sechs- bis siebenmonatigen Winterdauer genutzt wurde. Bessans, Frankreich, vor 1915, pos/3473Volkskundemuseum Wien / Foto: Eugenie Goldstern, CC PDM 1.0
 



BEGINNEN – Frühe Jahre, erste Sammlung

Nach den antijüdischen Pogromen im zaristischen Russland verließ Eugenie (Jenny) Goldstern (geboren 1883 oder 1884) mit ihrer Familie Odessa und kam 1905 nach Wien. Dort studierte sie am Institut für Volkskunde als eine der ersten Frauen, die sich in Österreich der jungen Disziplin der europäischen Ethnologie widmete. Aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit war sie jedoch nur als Gasthörerin zugelassen.

Zwischen akademischem Aufbruch und musealer Praxis entwickelte sich früh ihr forschender Blick für eine rurale Alltagskultur, die in ihrer Zeit als „verschwindend“ galt. Bald stand sie in engem Austausch mit dem Museum für österreichische Volkskunde. Ihr Lehrer Michael Haberlandt – Gründungsdirektor des Museums und Dozent am Institut für Volkskunde – bezog sie früh in die praktische Museumsarbeit ein. 1911/12 trat sie dem Verein für Volkskunde bei und arbeitete an Inventarisierungen und Ausstellungsprojekten mit, etwa zur Baskenland-Kollektion von Rudolf Trebitsch. Die Zeitschrift für österreichische Volkskunde würdigte 1912/13 die „mit besonderem Eifer“ zusammengetragene Sammlung ihrer ersten Forschungsreise, deren Objekte sie dem Museum übergab (o.A. 1912: 199, o.A. 1913: 259).

Mit ihren ersten Schenkungen an die „Photographien- und Bildersammlung“ des Museums (1912) knüpfte Goldstern zunächst an die damaligen Sammlungsschwerpunkte an: Architektur und religiöse Volkskunst in Galizien (z. B. AÖMV/1792-1794) sowie Kirchenbauten in Russland (pos/27042710). Noch waren es nicht ihre eigenen Fotografien, sondern ausgewählte Ansichtskarten und Zeitungsausschnitte – zusammengestellte visuelle Zeugnisse jener kulturellen Lebenswelten, die das Museum zu bewahren suchte (Goldstern 1922).


ERFORSCHEN – Reisen, Studium, Feldforschung

Auf ihre frühe Sammlungs- und Museumstätigkeit folgte eine Phase intensiver wissenschaftlicher Arbeit mit eigener Feldforschung und fotografischer Praxis. 1914 führte sie ihr Weg in die Schweiz, wo ihr – im Gegensatz zu Wien – ein reguläres Studium möglich war: an der Université de Neuchâtel bei dem Ethnologen Arnold van Gennep (1873–1957), einem der prägenden Vertreter einer kulturvergleichenden Volkskunde. Die Promotion erfolgte 1920 bei Paul Girardin an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Fribourg.

Während ihrer Schweizer Jahre unternahm Goldstern mehrere Forschungsreisen, die für ihre spätere Arbeit grundlegend wurden. Einige lassen sich aus dem fotografischen Bestand des Volkskundemuseum Wien rekonstruieren. So hielt sie sich 1913 bis 1914 in den französischen Alpen auf, in Savoyen und im Piemont mit den Gemeinden Bessans, Bonneval, Avérole, Ribon und den Bauges (Goldstern 1921, 1922). 1914 reiste sie nach Ägypten, 1916 in die Alpenregionen von Salzburg (Abtenau, Lammertal und Umgebung; Goldstern 1918) und 1919 bis 1921 schließlich innerhalb der Schweiz nach Graubünden, ins Münstertal und ins Wallis, mit Stationen in Cierfs, Valchava und Alp Sot (Goldstern 1922, 1924).

Wonach sie suchte, zeigt eine unscheinbare Postkarte, die sie während ihrer Ägyptenreise 1914 an ihren Doktorvater van Gennep schrieb, aber nie abschickte (AÖMV/2764). Ihr Blick galt nicht dem Spektakulären, sondern dem Leben der Menschen und ihrer Alltagskultur: „Monsieur, me voilà dépuis [sic!] 3 semaines en Égypte [...] Malheureusement je n’avais pas beaucoup de temps pour visiter ces villages si intéressants, car tout le monde pendant tels voyages ne s’intéresse que pour les monuments historiques.“1 Offenbar handelte es sich um eine begleitete Studienreise (möglicherweise die Wiener Universitätsreise 1914), bei der sie kaum Gelegenheit hatte, eigene Wege zu gehen – anders als bei ihren Feldaufenthalten in den Alpenregionen.


FOTOGRAFIEREN – Ethnografie im Bild

Die Alpen wurden zum Schwerpunkt von Goldsterns Forschung und zum wichtigsten Ort ihres fotografischen Arbeitens. In Bessans, einem Hochgebirgsdorf in der Savoyer Maurienne, entstand 1913/14 ihr umfangreichster fotografischer Bestand (Goldstern 1922). Ihre Aufnahmen zeigen das Leben und die Architektur mit präzisem ethnografischem Blick: Menschen bei der Feldarbeit (dia/655665), in regionaler Tracht (dia/620), Kinder beim Spielen (dia/621), Tiere, Innenräume und Häuser (ab dia/641). Daneben fotografierte sie Objekte, die später in die Museumssammlungen eingingen – Holzspielzeug, Werkzeuge, Hausgeräte und Kleidung (z. B. pos/45014506). Ein spezifisches Beispiel ist das Salzfässchen mit der Inventarnummer ÖMV/32656, abgebildet im Positiv pos/3489.

Die Motive aus Bessans stehen exemplarisch für ihren gesamten fotografischen Nachlass. Etwa 80 Prozent der Aufnahmen widmen sich Architektur und Alltagsleben, die übrigen zeigen Objekte, Bräuche und Landschaften. Zwei Drittel des Bestands stammen aus den französischen Alpen, die anderen verteilen sich auf das Salzburger Land, die Schweiz sowie auf Ägypten und Osteuropa.

Ihre Arbeitsphasen spiegeln sich auch in der Wahl des fotografischen Mediums: Für ihre frühen Studien zu Osteuropa und Ägypten griff Goldstern auf Ansichtskarten und Drucke zurück. Im Rahmen ihrer Dissertation über die Schweiz entstanden Negative als wissenschaftliches Arbeitsmaterial. Für ihre Vorträge zu Bessans ließ sie technisch anspruchsvolle Diapositive anfertigen, die sie selbst präzise beschriftete und dokumentierte (ab dia/620).

Rund zwei Drittel aller Objekte dieses Fotobestandes stammen von Goldstern selbst. Der große fotografische Bestand, etwa ein Drittel ihrer gesamten Sammlung im Museum, verdeutlicht die zentrale Rolle, die das Bild in ihrem Forschen spielte. Die Mischung aus dokumentarischer Genauigkeit und persönlichem Blick unterscheidet ihre Fotografien von denen vieler Zeitgenossinnen und Zeitgenossen. In ihrer Bessans-Studie 1922 beschreibt sie einleitend, wie sehr sie auf Einleben, Zurückhaltung und aufmerksame Beobachtung setzte. Entsprechend wirken ihre Bilder nicht inszeniert, sondern beobachtend und empathisch; sie zeigen Nähe statt Distanz (Goldstern 1922). Diese Haltung war bemerkenswert in einer Zeit, in der Volkskunde häufig noch stereotyp-normierend und hierarchisch dachte und arbeitete.


PUBLIZIEREN – Text und visuelle Forschung

Goldstern verband Text, Objekt und Fotografie zu einem neuen ethnografischen Format. Ihre Dissertation „Bessans. Volkskundliche monographische Studie über eine savoyische Hochgebirgsgemeinde“ (1922) und ihre „Beiträge zur Volkskunde des bündnerischen Münstertales“ (1922, siehe neg/1236212406) zeigen diese Arbeitsweise ebenso wie ihre früheren und späteren Aufsätze: „Beiträge zur Volkskunde des Lammertales“ (1918), „Das Haus von Bessans“ (1921), „Eine volkskundliche Erkundungsreise im Aostatale (Piemont). Vorläufige Mitteilung.“ (1923) und „Alpine Spielzeugtiere“ (1924, siehe dia/876). Die Fotografien begleiten ihre Texte, erläutern Beobachtungen und helfen, ihre Forschung anschaulich zu vermitteln.


ZWISCHEN AUSLÖSCHUNG UND ERINNERUNG – Nachleben einer Forscherin

Nach ihrer Rückkehr nach Wien versuchte Goldstern, am Museum beruflich Fuß zu fassen – vergeblich (siehe Schriftverkehr im Teilnachlass Eugenie Goldstern). Aus antisemitischen und rassistischen Gründen verweigerte ihr der damalige Direktor Arthur Haberlandt eine Anstellung (Ottenbacher/DÖW, o.A./biografiA). Dennoch überließ sie dem Museum einen großen Teil ihrer Sammlung und unterstützte es finanziell erheblich – ein Ausdruck tiefer Loyalität gegenüber dem ethnografischen Denken, das sie verkörperte, und dem Vertrauen in die Bewahrung ihrer Arbeit.

Diese Loyalität ist im Rückblick schwer zu fassen. 1942 wurde Eugenie Goldstern über Lublin in das Vernichtungslager Sobibor deportiert und ermordet (Ottenbacher/DÖW). Ihre wissenschaftlichen Arbeiten gerieten in Vergessenheit und mit ihnen lange auch ihr fotografisches Werk.

Erst rund 25 Jahre nach ihrem gewaltsamen Tod lassen sich erste Spuren einer Auseinandersetzung mit ihrer Arbeit finden: 1967 griff eine vergleichende Exkursion mit Studierenden der Universität Zürich unter Arnold Niederer Goldsterns Bessans-Studien wieder auf (Niederer 1970); einen wichtigen Impuls dazu gab Klaus Beitl, der auf ihre Dissertation aufmerksam machte. 1968 präsentierte die Ausstellung „Französische Volkskunst“ im Schlossmuseum Gobelsburg ausgewählte Savoyen-Objekte aus ihrem Bestand (Beitl 1968). Eine weiterreichende und systematische Auseinandersetzung setzte jedoch erst in den 2000er Jahren ein: Die Ausstellung „Ur-Ethnographie. Auf der Suche nach dem Elementaren in der Kultur“ im Österreichisches Museum für Volkskunde, begleitet von einer Reihe wissenschaftlicher Publikationen, stellte Goldsterns Forschung 2004 erstmals in einen größeren Zusammenhang. 2007 folgte die Ausstellung „Eugénie Goldstern 1884-1942. Etre ethnologue et juive dans l'Europe alpine des deux guerres“ in Chambéry und Grenoble, die ihre Arbeit auch im europäischen Kontext verortete. Die Publikation „Vienna’s Shooting Girls. Jüdische Fotografinnen aus Wien“ würdigte sie ausdrücklich als Fotografin (Meder & Winklbauer 2012).


BEWAHREN – physisch und digital

Nach dem verstärkten Interesse an Eugenie Goldstern in den frühen 2000er Jahren, als einzelne Fotografien aus dem Bestand für Publikationen oder Ausstellungen angefragt und dabei teils aus dem Zusammenhang gerissen wurden oder verloren gingen, folgte erneut Stille. Über ein weiteres Jahrzehnt blieb Goldsterns fotografische Sammlung unbeachtet: keine Bearbeitung, keine Sicherung, keine Ordnung.

Erst 2018 begann eine umfassende Aufarbeitung – aus Respekt vor der Forscherin und ermöglicht durch neue personelle Ressourcen (Hammer 2020). Jedes Glasdia, jedes Positiv, jedes Negativ und jede Ansichtskarte wurden gesucht, gesichtet, geordnet, verzeichnet und konservatorisch gesichert. Seither bildet der fotografische Bestand von Eugenie Goldstern einen eigenständigen Teil der Fotosammlung des Museums.

Bis zur vollständigen Digitalisierung vergingen weitere Jahre. 2023/24 wurden im Rahmen der ersten Förderschiene „Kulturerbe digital“ des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport BMKÖS rund 470 Fotografien digitalisiert, mit Metadaten versehen und systematisch erschlossen. Heute ist der gesamte Fotobestand über die Online Sammlung Plus zugänglich – gemeinsam mit Goldsterns Publikationen, Archivmaterialien und Forschungsliteratur zu ihrer Person. So wird ihr Werk erstmals in einem größeren Zusammenhang sichtbar und als Quelle für Methode, Biografie und Forschungsgeschichte nutzbar.


BEDEUTUNG HEUTE – Forschung, Haltung, Vermittlung

Im heutigen Kontext des Museums gewinnen Goldsterns Fotografien neue Relevanz. Sie verbinden materielle Kultur und visuelle Ethnografie, die Anfänge wissenschaftlicher Feldforschung mit der Gegenwart digitaler Sammlungspraxis. Mehr als hundert Jahre nach ihrer Entstehung eröffnen sie neue Perspektiven auf das Sehen, Sammeln und Bewahren und darauf, wie Forschung und Haltung untrennbar verbunden sind. Was in ihren Fotografien sichtbar wird – der genaue, respektvolle und teilnehmende Blick – bleibt ein Maßstab für museale Forschung und Vermittlung.


Astrid Hammer

Kuratorin der Fotosammlung

12. November 2025


1 „Herr, ich bin nun seit drei Wochen in Ägypten [...] Leider hatte ich nicht viel Zeit, diese interessanten Dörfer zu besuchen, denn auf solchen Reisen interessiert sich jeder nur für die historischen Monumente.“ (Übersetzung)


Literatur:

Beitl, Klaus: Sonderausstellung Französische Volkskunst. Katalog. Wien 1968.

Beitl, Klaus: Bericht von einer Dorfuntersuchung in Savoyen, Frankreich. In: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde 73/1970, S. 300-301.

Beitl, Klaus: Eugenie Goldstern (1884 – 1942). Verlobungs-, Hochzeits- und Bestattungsbräuche in der Maurienne (Savoyen), Frühling/Sommer 1914. Hinterlassene Schriften bearbeitet und „restituiert“. In: Freddy Raphaël (Hg.): „… das Flüstern eines leisen Wehens …“ Beiträge zur Kultur und Lebenswelt europäischer Juden. Festschrift für Utz Jeggle. Konstanz 2001, S. 171-197.

Beitl, Klaus: „Grenzgänge“. Eugenie Goldstern: Die Hausformen des Aostatales. Nachgelassene handschriftlich Aufzeichnungen aus dem Jahre 1922. In: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde 109/2006, S. 245-292.

Duclos, Jean-Claude & Audrey Lutin: Eugénie Goldstern (1884–1942): Être ethnologue et juive dans l’Europe alpine des deux guerres. Grenoble 2007.

Gachet, Louis-Jean: Eugénie Goldstern. L’ethnologie alpine et Bessans. In: Centre Eugénie Goldstern (Hg.): Fonds Eugénie Goldstern. Pour la recherche scientifique sur la haute montagne et la préservation du patrimoine alpin. (abgerufen am 12.11.2025)

Goldstern, Eugenie: Beiträge zur Volkskunde des Lammertales mit besonderer Berücksichtigung von Abtenau (Tännengau). In: Zeitschrift für österreichische Volkskunde 24/1918, S. 1-29.

Goldstern, Eugenie: Das Haus von Bessans (Savoyen). In: Wiener Zeitschrift für Volkskunde 27/1921, S. 33-56.

Goldstern, Eugenie: Hochgebirgsvolk in Savoyen und Graubünden. Ein Beitrag zur romanischen Volkskunde. I. Bessans. Volkskundliche monographische Studie über eine savoyische Hochgebirgsgemeinde (Frankreich). II. Beiträge zur Volkskunde des bündnerischen Münstertales (Schweiz). Wien 1922 (= Ergänzungsband 14 zur Wiener Zeitschrift für Volkskunde 1921).

Goldstern, Eugenie: Eine volkskundliche Erkundungsreise im Aostatale (Piemont). Vorläufige Mitteilung. In: Wiener Zeitschrift für Volkskunde 28/1923, S. 55-57.

Goldstern, Eugenie: Alpine Spielzeugtiere. Ein Beitrag zur Erforschung des primitiven Spielzeuges. In: Wiener Zeitschrift für Volkskunde 29/1924, S. 45-71.

Grieshofer, Franz, Kathrin Pallestrang & Nora Witzmann (Red.): Ur-Ethnographie: Auf der Suche nach dem Elementaren in der Kultur. Die Sammlung Eugenie Goldstern. Wien 2004 (= Kataloge des Österreichischen Museums für Volkskunde 85).

Hammer, Astrid: "Neu eintragen!" Annäherungen an Geschichte, Ordnungen und Logiken der Fotosammlung des Volkskundemuseum Wien. Ein Werkstattbericht. In: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde 123/2020, S. 149-172.

Meder, Iris & Andrea Winklbauer (Hgg.): Vienna’s Shooting Girls. Jüdische Fotografinnen aus Wien. Wien 2012.

Musée dauphinois (Hg.): Eugénie Goldstern (1884-1942), ethnologue de l'arc alpin. Œuvres complètes traduites de l'allemand par Mireille Gansel. Grenoble 2007.

Niederer, Arnold: Kurzbericht von der Forschungsexpedition nach Bessans (Haute-Maurienne), 9. bis 19. Oktober 1967. In: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde 73/1970, S. 301-302.

o.A.: Vermehrung der Sammlungen. Ethnographische Hauptsammlung. Ankauf. In: Zeitschrift für österreichische Volkskunde 18/1912, S. 199.

o.A.: Vermehrung der Sammlungen. Ethnographische Hauptsammlung. In: Zeitschrift für österreichische Volkskunde 19/1913, S. 259.

o.A.: Goldstern Eugenie. In: Ilse Korotin (Hg.): biografiA. Lexikon österreichischer Frauen. Band 1, Buchstabe G. Wien, Köln, Weimar 2016, S. 1052. (abgerufen am 12.11.2025)

o.A.: Eugenie (Jenja) Goldstern. In: Jüdisches Museum Hohenems (Hg.): Hohenems Genealogie. (abgerufen am 12.11.2025)

Ottenbacher, Albert: Eugenie Goldstern. Eine Biographie. Wien 1999.

Ottenbacher, Albert: Eugenie Goldstern (1884 – 1942). In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) (Hg.): Erinnern. Biographien. Spurensuche. (abgerufen am 12.11.2025)

Verein für Volkskunde (Hg.): Eugenie Goldstern und ihre Stellung in der Ethnographie. Beiträge des Abschlußsymposions zur Ausstellung „Ur-Ethnographie. Auf der Suche nach dem Elementaren in der Kultur. Die Sammlung Eugenie Goldstern“. Österreichisches Museum für Volkskunde, Wien, 3. bis 5. Februar 2005. Wien 2005 (= Buchreihe der Österreichischen Zeitschrift für Volkskunde 18).Inhalt: Franz Grieshofer: Eine vorangestellte Nachbetrachtung, S. 109-114; Konrad Köstlin: Ur-Ethnographie und Moderne, S. 115-131; Bernd Jürgen Warneken: Das primitivistische Erbe der Volkskunde, S. 133-150; Reinhard Johler: Auf der Suche nach dem „anderen“ Europa: Eugenie Goldstern und die Wiener „Völkerkunde Europas“, S. 151-164; Klaus Beitl: „Archéocivilisation“. André Varagnac – Mit einem Anhang: Bibliographie von André Varagnac. Erstellt von Régis Meyran über Vermittlung von Jacqueline Christophe, S. 165-184; Werner Bellwald: „… Jahrtausende lang zäh und unveränderlich …“ Reliktforschung in der Fortschrittseuphorie. Zur wissenschaftlichen Verortung des Ethnographen Leopold Rütimeyer, S. 185-212; Bernhard Tschofen: Ethnographische Alpenforschung als „public science“. Das Elementare als Erlebnisoffensive, S. 213-229; Christine Burckhardt-Seebaß: Lust aufs Feld, S. 231-242; Ueli Gyr: Auf den Spuren von Eugenie Goldstern in Bessans (Frankreich). Rückblende auf eine Zürcher Forschungsexkursion, S. 243-250; Christian F. Feest: Haberlandtiana. Michael Haberlandt an der anthropologisch-ethnographischen Abteilung des k.k. Naturhistorischen Hofmuseums, 1885–1911, S. 251-273; Herbert Nikitsch: Moser, Schmidl, Trebitsch & Co. Halbvergessenes aus der Geschichte des Vereins für Volkskunde, S. 275-294; Michel Cullin: Eugenie Goldstern in der Zeit des Frankojudaismus; S. 295-298; Klára Kuti: Zwei Blicke auf einen Paradigmenwechsel. Bemerkungen aus Anlass des Symposiums über Eugenie Goldstern, S. 299-309.