XI. Eisenvotive
196,, Votivmännchen", aus einem Stück Eisen ausgeschmiedet. Die Hände zum
Gebet gefaltet. Ausgrabung.
Vermutlich Nonsbergtal, Südtirol; 16. Jahrhundert(?)16 x 5 cm
Inv.-Nr. 25166
197 Tier. Halb gebaut. Körper, Kopf, Hinterbeine und Schwanz aus Vierkanteisen,gespalten und ausgeschmiedet. Vorderbeine angesetzt und verhämmert.Kärnten.
18 x 8,8 cm
198 Pferd. Halb gebaut. Wie oben, Schwanz abgebrochen.
Vermutlich 19. Jahrhundert.
34,5 x 8 cm
Inv.-Nr. 53126
Inv.-Nr. 29058
199 Pferd. Halb gebaut. Körper, Kopf und Hinterbeine aus Vierkanteisen, gespal-ten und ausgeschmiedet. Vorderbeine, Schwanz und Ohren durchgestecktund verhämmert.Lavanttal, Kärnten.
16 x 10 cm
Inv.-Nr. 39486
200 Schwein. Halb gebaut. Wie Kat.-Nr. 197, Ohren durchgesteckt und verhäm-mert.
201
Lavanttal, Kärnten.
13 x 4 cm
Inv.-Nr. 39487
Rind. Gebaut. Körper, Schwanz und Kopf aus Flacheisen ausgeschmiedet.Hörner durchgesteckt und verhämmert.
St. Erhard, Steiermark.
14,5 x 8,5 cm
Inv.-Nr. 45975
202 Pferd. Gebaut. Körper, Kopf und Schwanz aus Flacheisen ausgeschmiedet.Ohren und Beine durchgesteckt und verhämmert.
Aigen am Inn, Bez. Altötting, Bayern.
17 x 13 cm
Inv.-Nr. 45979
203 Ochs( Kuh). Gebaut. Körper, Schwanz und Kopf aus Flacheisen ausge-schmiedet. Hörner, Ohren und Beine durchgesteckt und verhämmert.Hollenegg, Bez. Deutschlandsberg, Steiermark.
17 x 7 cm
Inv.-Nr. 30262
Die Anfänge des Eisenopferkultes liegen bereits in prähistorischerZeit, die größte Verbreitung fanden Eisenvotive vom 17. bis zum19. Jahrhundert. Sie wurden meist dem hl. Leonhard, dem Schutz-patron der Tiere, dargebracht, wir finden ihre Opferung aber auchan sehr zahlreichen anderen Gnadenstätten. Die Eisentiere wur-den meist beim Mesner gegen Entgelt ausgeliehen; verbunden mit
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