fiel, von Engeln zuerst nach Dalmatien, später nach Italien ge-bracht, zuletzt in die Gegend von Recanati. In dem Häuschen( 9,50 m lang, 4,10 m breit und ungefähr 5 m hoch), das keineGrundmauern hat und in dessem Inneren ein Altar mit dem berühm-ten Gnadenbild steht, fanden schon bald viele Kranke Heilung.Bereits im 15. Jahrhundert wurde mit dem Bau der großen Basilikaum das Häuschen herum begonnen, gleichsam als schützender Man-tel, und im Laufe der Zeit haben sich viele Volksbräuche ent-wickelt, die sich zum Teil bis in die Gegenwart erhalten haben.In den Devotionalienhandlungen rund um die Basilika von Loretowerden noch heute unter anderem Loretoschalen und Loretotellerverkauft.
Literatur:
Rudolf Kriss und Lenz Rettenbeck: Wallfahrtsorte Europas. Mün-chen 1950. Seite 228-233.
132. LORETOSCHÄLCHEN. Majolika, auf weißem Grund gelb und blaubemalt: Gnadenbild vor der Basilika in Loreto. Darunterdie Inschrift:" con pol. di s. casa"( eigentlich: con pol-vere di santa casa, d.h. mit eingemengtem Staub vom hl.Haus).
Vermutlich Pesaro.
0= 12,2 cm
ÖMV 15.240
133. LORETOSCHÄLCHEN. Majolika, auf weißem Grund gelb und blau
bemalt: Das Gnadenbild auf Wolke. Auf der Rückseite die
Inschrift:" con pol. di S. C.".
Vermutlich Pesaro.
0== 12,5 cm
ÖMV 15.241
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