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Joseph Lanner 1801 - 1843 : flüchtige Lust ; [Begleitbuch zur Ausstellung Flüchtige Lust Joseph Lanner 1801 - 1843 ; eine Ausstellung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek und des Österreichischen Museums für Volkskunde, 17. Juni bis 14. Oktober 2001, Österreichisches Museum für Volkskunde]
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Thomas Aigner

Lanner und die Bühne

Wenn es einen Bereich des kompositorischen Schaffens gibt, indem Lanner seinem Kollegen und Konkurrenten Johann Strauß( Va-ter) zumindest an Ambition deutlich voraus war, so ist dies die Mu-sik für die Bühne. Sekundärquellen, deren Wahrheitsgehalt sicheiner Überprüfung entzieht, sprechen davon, dass Lanner bereitsals Kind von seinem Vater ins Theater mitgenommen wurde.' Be-sonderen Gefallen soll er an dem Stück Die Zauberharfe mit Mu-sik von Franz Schubert gefunden haben, genauer gesagt an derOuvertüre. Das Werk wurde am 19. August 1820 im Theater ander Wien uraufgeführt und brachte es auf sieben Wiederholungen.

Bild zur Theaterzeitung.

Das kk privilegirte Theater in der Tosephstadt.

Festlich Decorirt bei Gelegenheit der am 4. November 1844 Eeyer des Nahmensfestes Threr Majestät der Kaiserin Mutter daselbst zum Vortheile derKinderbewahr Anstalt in Neulerchenfelde stattgefundenen Vorstellung

Lanner und die Bühne

Wien in Durease der Theaterung Rauhostingasse gre

Kat.-Nr. 129

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