5. GETAFELTEILE, WANDKÄSTCHEN
43. Wandkästchen
Eintüriges Hängekästchen, Blankholz, reich beschnitzt. Tür von zweigedrehten Halbsäulen flankiert, Türfeld mit verkröpftem Rahmen,symmetrisches Ornament( stilisiertes Rankenbündel) aufgelegt. Mitdrei kleinen Laden oben innen, einer größeren Lade unten innen,einem Fach mit Klappdeckel in der Decke.
Nordtirol, 17. Jahrhundert.
h= 80, b= 54, t= 28 cm
Inv.-Nr. 39.399
Lit.: Katalog Köln( 1968), Nr. 77.- Ein Gegenstück dazu, offenbar ausder gleichen Werkstatt, im Tiroler Volkskunstmuseum, Innsbruck.-Vgl. Schmidt, Bauernmöbel( 1967), Abb. 130.
44. Aufsatzkästchen
Eintüriges Kästchen, das einst auf vier Füßchen( auf einer Kommode)stand; Füßchen jetzt ergänzt. Das Kästchen mit seinen geschnitztenLisenen vermutlich 18. Jahrhundert, aber um 1830 völlig übermalt:Tür mit Blumenstrauß, auch alle anderen Teile farbig gefaßt.Erworben in Nordtirol.
h= 64, b= 65, t= 30 cm
Inv.-Nr. 39.409
45. Wand kästchen
Hängekästchen aus Weichholz, bemalt. Vorderseite aus einem auf-geblendeten Rahmen mit eingesetzter Tür bestehend. Unterkante vorneund seitlich konturiert ausgeschnitten, oben profilierte Kranzleiste.Auf ockerbraunem Grund, Furnier- Nachahmung, bemalt. Auf derTür gemaltes Feld mit einem marianischen Gnadenbild( Madonnamit Kind und kronetragenden Engeln auf Wolken vor lichtblauemGrund). Die Beschriftung„ S. Maria im Grübl" läßt die eindeutigeLokalisierung zu. Auf den Seitenteilen der Vorderwand hellblaues
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