4. WIEGEN UND KINDERBETTEN
35. Wiege
Querschwinger- Kufenwiege aus Fichtenholz. Grün, rot, gelb undschwarz bemalt. An den Schmalseiten Darstellungen: Am Kopfteilein großer Drudenfuß( Pentagramm), am Fußteil eine MariazellerMadonna.
Erworben in Voitsberg, Steiermark. Wohl gegen Ende des 18. Jahr-hunderts gearbeitet. Vgl. Nr. 99-101.
h= 47,188, b= 63 cm
Inv.-Nr. 5320
Lit.: M. Haberlandt, Österreichische Volkskunst, Bd. II, Taf. 77,Fig. 6. Schmidt, Volkskunst in Österreich( 1966), Abb. 30.
36. Wiege
Querschwinger- Kufenwiege aus blankem, gebeiztem Holz, weich, mitaufgeblendetem harten Rahmen. Die Pfosten und Schuppen mitSchuppenmuster beschnitzt, auf den Seitenbrettern je zwei Feldergerahmt, auf Kopf- und Fußteil je ein Feld. Acht Wiegenbandknöpfe,gedrechselt.
Erworben in Jammlitz bei Eibenschitz in Mähren. Um 1800 gearbeitet.h= 67,192,5, b= 75 cm
Inv.-Nr. 5556
37. Wiege
Querschwinger- Kufenwiege. Weichholz. Auf hellblauem Grund in derArt der Möbelmalerei des Kuhländchens in der Mitte des 19. Jahr-hunderts mit rotbraunen Sprossen und Ranken bemalt. Acht gedrech-selte Wiegenbandknöpfe, von denen vier fehlen.
Im Kuhländchen, Nordmähren, um 1850 gearbeitet.
h= 68, 194, b= 76 cm
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Inv.-Nr. 13.117