oben verbreiterte Pilaster und Wulstkapitell) auf. Auf blau- grünemGrundton( Deckel, Pilaster, Bogen und Profilleisten) Pilaster undBogenzwickel mit bunten Blütenrosetten und grünen Zweigen bemalt.Mittleres Bogenfeld mit Darstellung einer gekrönten Mantelmutter-gottes mit Kind auf gelbem Grund. Die beiden seitlichen Bogenfelderweisen raumfüllende bunte Blumensträuße in Vasen auf. Auf denSeitenbrettern der Truhe je eine achtteilige rote Windrose auf gelbemGrund; die Winkel der Windrose mit Tulpenstengeln ausgefüllt. Innenein seitliches Fach. Schmiedeeisernes Schloß. Auf dem Deckel innenmit kleinen Andachtsbildern und Freundschaftsbildern beklebt.Wohl eine Brauttruhe, da drei der Freundschaftsbilder Darstellungeneines jungen Paares aufweisen. Ein Wallfahrtsbildchen der Mutter-gottes von Maria Luggau in Bokerstdorf, Pfarre St. Jakob in Kärnten,könnte auf die nähere Herkunft der Truhe hinweisen. Mitte 19. Jahr-hundert.
h70, 137, b= 69 cm
Inv.-Nr. 56.237
10. Sockelt ruhe
Weichholz, die ungegliederten Wände schwarz grundiert. Vorderwanddurch Bemalung, hauptsächlich gelb und etwas rot und grün, drei-geteilt. In den auf diese Weise markierten Feldern je sechs Tulpen-blüten mit spiralig darum herumgezogenen Stengeln( gelbe Punkte-linien). Typus der„, schwarzen Kistentruhe“, Sockel verlorengegangen.Unten dat. 1722.
Volksbarocker Typus aus dem Unteren Traunviertel, Oberösterreich.
h= 60, 1163, b= 69 cm
( Abb. 1)
Inv.-Nr. 62.000
Lit.: Lipp, Katalog Linz( 1964), S. 29, Nr. 47.- Schmidt, Bauern-möbel( 1967), Abb. 94.— Katalog Wien( 1972), S. 3.
11. Seit stollentruhe
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Weichholztruhe von Renaissancetypus. Patroniert und geschwärzt.Vorder- und Rückwand sowie durch Leiste abgesetztes Sockelbrettauf die Seitstollen aufgedübelt, Sockelbrett und Seitstollen unten kon-turiert ausgeschnitten. Klappdeckel, altes Zangenschloß mit drei-eckigem Schlüsselblech. Vorderwand durch aufgeblendete Akanthus-blatt- und Profilstäbe sowie horizontal geschuppte Blendarkaden in