4. Sockelt ruhe
Blankes Zirbenholzmöbel. Truhenkörper auf vorspringendem Sockelmit drei Feldern, zwischen Lisenen mit je einer aufgelegten Vase. Inden Feldern dat. 17/ KM/ 08. Die drei Felder der Vorderfront mitaufgeblendeten Rahmen, innen die typischen Viersterne. Deckel mitzwei Rahmenfeldern. Innen Seitenlade und fünf Längsladen. An denSeiten außen je ein geschmiedeter Hängegriff.
Typische Pinzgauer Truhe, vermutlich in Saalfelden gearbeitet. Er-worben in Fusch. Die Datierung unsicher, da die einzelnen Ziffernmöglicherweise vertauscht sind. Sie könnte also auch 1780 oder sogar1807 heißen, wogegen die heute sichtbare Version„ 1708" eher un-wahrscheinlich ist.
h= 92,1160, b= 67 cm
Inv.-Nr. 32.823
Lit.: Vgl. Nora Watteck, Geschnitzte Pinzgauer Zirbenholzmöbel( Alteund moderne Kunst, Wien 1972, Heft 122, S. 56 f.).
5. Sockelt ruhe
Große Ötztaler Zirbenholztruhe. Truhenkörper mit dreifeldriger Vor-derfront, Rahmen aufgeblendet. Im Mittelfeld aufgemalt auf blankemGrund Andreaskreuz, als Wappen des Bistums Chur, links und rechtsdavon die Jahreszahl 15/ 87. Von den Kreuz- Enden hängen großeWeintrauben herunter. Unter ihnen schießt ein Jäger( von rechts) aufeinen Hirsch( links). In den Seitenfeldern je ein großes Rosettenmotiv.Auf dem Sockel, der vermutlich nachgebaut und nachbemalt ist, dascharakteristische Werkstattzeichen der zwei Fische.
Typisches Ötztaler Möbel, durch die Datierung für 1587 festgelegt,obwohl die stark geometrisierten Rosetten für eine nachlebende Gotiksprechen. Das Zeichen der zwei Fische weist auf die Werkstatt inLängenfeld im Ötztal, Nordtirol, hin.
h= 94,1180, b= 75 cm
Lit.: Schmidt, Bauernmöbel( 1967), Abb. 129.
Inv.-Nr. 36.813
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6. Sockelt ruhe
Mittelgroße Zillertaler Truhe auf Sockel. Die Vorderwand in zweiPortikusfelder gegliedert und auf blauem Grund mit bunter Blumen-