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Waage und Maß : aus der Metallsammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde
Entstehung
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A. Waagen und Gewichte

1. Gleicharmige Balkenwaagen

Die Waage in Form einer gleicharmigen Balkenwaage oder gleichar-migen Zweischalenwaage ist der wohl älteste Waagentypus über-haupt und findet sich bei nahezu allen Kulturvölkern. Ein aus Metalloder Holz gefertigter Balken ist im Drehpunkt aufgehängt oder ruht aufeiner Schneide; an den Balkenenden sind die Waagschalen befestigt.Der Gewichtsausgleich erfolgt durch Auflegen loser Gewichte auf eineder beiden Waagschalen.

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Gleicharmige Balkenwaage, Hängewaage aus Eisen. Balken ausBandeisen, im Drehpunkt aufgehängt. An den Enden sind an je dreiKetten die runden Waagschalen aufgehängt. Schalen aus Eisenblechgetrieben, gebördelter Rand.

I= 32 cm d

A

24 cm

Inv.-Nr. 65.727

Gleicharmige Balkenwaage, Hängewaage aus Eisen. Vierkantstab,die Enden mit Ösen. In den Ösen beweglich aufgehängt je eineScheibe mit drei Ketten, an denen die runden Waagschalen befestigtsind.

Bozen, Südtirol.

|= 60 cm d= 28 cm

Inv.-Nr. 1.224

Gleicharmige Balkenwaage, Hängewaage aus Eisen. Balken ausBandeisen, die Enden hochgezogen und zu Ösen gebogen. Zweirunde, getiefte Waagschalen an je drei Kordeln aufgehängt. Am Balkenein Eichstempel von 1863 und Wappen der österreichisch- ungarischenMonarchie.

Wien.

|= 30 cm d

=

25 cm

Inv.-Nr. 62.478

Gleicharmige Balkenwaage, Hängewaage aus Eisen. Balken ausBandeisen, die Enden hochgezogen und zu Ösen gebogen. Zweirunde Messingschalen an je drei Kordeln aufgehängt.

1= 30 cm d= 16 cm

Inv.-Nr. 5.488

Gleicharmige Balkenwaage, Hängewaage aus Eisen und Kupfer.Balken aus Bandeisen, die Enden hochgezogen und zu Ösen gebo-gen. Zwei runde Kupferschalen, getrieben, mit gebördeltem Rand, an

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