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Ist das jüdisch? : jüdische Volkskunde im historischen Kontext ; Beiträge der Tagung des Instituts für Jüdische Geschichte Österreichs und des Vereins für Volkskunde in Wien vom 19. bis 20. November 2009 im Österreichischen Museum für Volkskunde
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Christoph Daxelmüller, Hamburg, Wien, Jerusalem

>> Schiltbürger<< ins Jüdischdeutsche» zu den grössten Curiositäten derhebräischen Literatur« gerechnet, die sich nicht unbedingt in eine jüdi-sche Kulturgeschichte einfügen lassen wollten. 41 Noch in den 90er Jah-ren des 20. Jahrhunderts erntete derjenige Schimpf und Hohn, der inder aktiven Partizipation der Juden an den jeweiligen literarischen undmodischen Kulturen der Majorität bereits im Mittelalter und in der Frü-hen Neuzeit einen Beweis für die geistige Assimilation der Juden an dieGesellschaft lange vor 1770 sehen wollte." 2

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lichen deutschen Prosaromans für jüdisches Publikum(= Quellen und Forschungenzur Europäischen Ethnologie, 11). Würzburg 1991.

Moritz Steinschneider: Ueber die Volkslitteratur der Juden. In: Archiv für Littera-turgeschichte 2, 1872, S. 1-21; vgl. auch ders.: Die hebräischen Übersetzungen desMittelalters und die Juden als Dolmetscher. Berlin 1893.

42 Christoph Daxelmüller: Die Entdeckung der jüdischen Erzählliteratur. Zum politi-schen, sozialen und kulturellen Hintergrund der jüdischen Erzählforschung in Mit-tel- und Osteuropa. o.O.[ Zürich], o.J.[ 1988]; ders.: Die Entdeckung der jüdischenErzählliteratur. Rezeption und Bewertung populärer jüdischer Erzählstoffe in derGesellschaft des 17. und 18. Jahrhunderts. In: Rheinisches Jahrbuch für Volkskunde26, 1985/86[ erschienen: 1987]), S. 7-36; ders.: Edle Ritter, fromme Rabbis, schöneFrauen. Alltagsvergnügen in der jüdischen Gesellschaft des 17. bis 20. Jahrhunderts.In: Blick in die Wissenschaft. Forschungsmagazin der Universität Regensburg 3( 4),1994, S. 34-45; ders.: Der Jude als Leser. Von religiösen Pflichten und irdischenVergnügungen. In: Ursula Brunold- Bigler, Hermann Bausinger( Hg.), Hören SagenLesen Lernen. Bausteine zu einer Geschichte der kommunikativen Kultur. Fest-schrift für Rudolf Schenda zum 65. Geburtstag. Bern, Berlin, Frankfurt a.M. u.a.1995, S. 173–189; ders.: Organizational Forms of Jewish Popular Culture since theMiddle Ages. In: Ronnie Po- Chia Hsia, Hartmut Lehmann( Hg.): In and Out of theGhetto: Jewish- gentile relations in late medieval and early modern Germany(= Pu-blications of the German Historical Institute Washington, D.C.). Cambridge 1995,S. 28-48; ders.: Hochzeitskutschen( wie Anm. 38); ders.: Kulturhändler zwischenden Welten. Juden in der mittelalterlichen Gesellschaft Bayerns. In: Frankenland.Zeitschrift für Fränkische Landeskunde und Kulturpflege 50( 4), 1998, S. 235-251;ders.: Assimilation( wie Anm. 38); ders.: Wie aus dem hl. Emmeram Rabbi Amramwurde. Aspekte und Möglichkeiten historischer Erzählforschung. In: BayerischeBlätter für Volkskunde N.F. 2, 2, 2000, S. 5-26; ders.: Pessach und Michelangelo.Ein jüdischer Humanist aus Deutschland im Italien der frühen Neuzeit. In: Raphaël,Freddy( Hg.):>>... das Flüstern eines leisen Wehens...<< Beiträge zu Kultur und Le-benswelt europäischer Juden. Festschrift für Utz Jeggle. Konstanz 2001, S. 23-41;ders.: Elia Levita Bachur, Italien und die Volkskultur. In: Gunnar Och, HartmutBobzin( Hg.): Jüdisches Leben in Franken(= Bibliotheca Academica, Reihe Ge-schichte, 1). Würzburg 2002, S. 11-32; ders.: Zwischen Kabbala und Martin Luther- Elija Levita Bachur, ein Jude zwischen den Religionen. In: Ludger Grenzmann,Thomas Haye, Nikolaus Henkel u.a.( Hg.): Wechselseitige Wahrnehmung der Re-

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