57.[ Band im Wind flattern lassen]
Im ersten Stock des großen Hauses hält ein kleines Kind einen Stockzum Fenster hinaus; ein langer Papierstreifen oder ein langes Band flattertvon dem Stock. Dieses Kind ahmt wahrscheinlich etwas nach, was esirgendwo gesehen hat- möglicherweise das„ ,, Fischfangen", oder vielleichtbeobachtete es nur das Band, wie es im Wind weht.
58.[ Korb aus dem Fenster hängen]
Rechts von diesem Kind ist ein zweites Fenster, in dem wir einen größe-ren Jungen sehen, der einen Korb und ein Paar Schuhe(?) aus dem Fensterhält. Ein zweiter Korb scheint von einem Seil oder Draht, der die Wandentlang geht, herabzuhängen. In Bruegels„ Streit des Karnelvals mit denFasten" 455 hängt gleichfalls ein Korb aus einem Fenster. Haberlandt hat einekurze Bemerkung darüber:„ Daß kein Zug der betriebsamen Häuslichkeit die-ses Volkes vergessen sei,- es hängt bei der Bodenluke ein Korb." 456 Ob dieKörbe auf diesen zwei Bildern dieselbe Bedeutung haben, vermag ich nichtzu sagen. Ich kenne keinen Zeitvertreib, in dem ein Korb benutzt wird.Dieser Junge mag vielleicht nur jemandem einen Streich spielen wollen,indem er die Schuhe und andere Besitztümer einer Person in dem Korbzum Fenster hinaushängt.
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