Reich einverleibt, und die Kroaten wurden zur Deutschen Wehrmacht eingezogen. Daher galten sie 1945und danach im neuen tschechoslowakischen Staat als ungeeignet und unerwünscht, besonders durch ihreGrenzlage zu Österreich. Sie wurden, wie auch die Sudetendeutschen, ausgesiedelt; vor allem ab 1948,als in der Tschechoslowakei die Kommunisten an die Macht kamen. In ihre Häuser zogen Tschechen undSlowaken aus Kroatien( und Jugoslawien), Ungarn und Bulgaren. Die Kroaten wurden nach Nordmähren,in die Gegend von Olomouc( Olmütz), Šternberg( Sternberg) und Uničov umgesiedelt. Ein Teil von ihnengelangte nach Österreich und in der Folge nach Deutschland und Amerika.
Nach der Erlangung der Unabhängigkeit der Kroatischen Republik gründeten die in Tschechien verbliebenenKroaten eine Vereinigung der kroatischen Minderheit in der Tschechischen Republik mit dem Sitz in Brünn.Seit dem Jahr 1991 werden jährlich im September„ Kroatische Tage" in Frielištof( Fröllersdorf) abgehal-
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Prof. Dr. Dragutin Pavličević, Zagreb
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