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Bei den Eskimos Glossar ::: zum Glossareintrag Eskimos in Westgrönland : Ergebnisse einer Sommerreise im Jahre 1906
Entstehung
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Ethnologischer Anhang

portierte eiserne Exemplare, von der in Europa früher ge-bräuchlichen offenen Form; die originalen Nähringe der Eskimo Glossar ::: zum Glossareintrag  Eskimowaren aus Ugsuk- Leder oder tierischer Haut hergestellt undscheinen völlig verschwunden zu sein. Das Berliner Museumbesitzt einen ganzen Satz von solchen aus dem Angmagsalik-Fjord( Sammlung Krause).

Die dritte Abteilung der Tracht- und Schmuckstücke läßtuns die Trachtbesonderheiten Nord- und Südwestgrönlands, wieauch das Eindringen neuartigen Materials und europäischer Ver-zierungsweisen erkennen. An dem Schnitt der Kleidungsstückefinden zunächst nur geringfügige Änderungen statt, jedochwerden die importierten Stoffe, bunte Flanelle u. dgl. mehr undmehr bevorzugt. Im Norden hat sich die echte alte Ver-zierungsweise der Trachtenstücke, eine feine Mosaik aus ge-färbten Lederstückchen, die mit Vorliebe an den Nähten an-gebracht werden, mit merkwürdiger Zähigkeit der Produktionnoch sehr getreu erhalten. Überaus interessant sind die denGegenstand einer Art Hausindustrie der Frauen bildendenGürtel, die auf das manigfaltigste und reichste mit aufgenähtenfarbigen Lederstückchen von verschiedener Form( Kreis- oderrautenförmig, quadratisch) in einer außerordentlich mühsamenund zeitraubenden Technik verziert sind. Was zunächst dieseTechnik betrifft, so ist sie echt eskimoisch Glossar ::: zum Glossareintrag  eskimoisch und von ältererZeit her sowohl für Ost- wie für Westgrönland bezeugt. Inder Sammlung Giesecke des Wiener Museums befinden sichverschiedene Stücke, die in ganz analoger Art ornamentiert sind.Anders freilich steht es mit der Ornamentierung und ihrenMotiven, sowie deren Kombination bei den genannten Gürteln.Ihre aus der Kombination weniger Formelemente sich ergebende,vorwiegend geometrische Ornamentik scheint zum größerenTeil auf die Ornamentik gewirkter Bänder und Gurteeuropäischer Erzeugung des 18. Jahrhunderts zurückzuleiten,wie aus den Figuren 1, 4, 7, 8, 9 der Abb. 49 hervor-geht. Einen ursprünglicheren Eindruck macht die Ornamentikvon Figur 5 und 6, bei welchen Stilisierung ursprünglichernaturalistischer Formen vorzuliegen scheint. Eine Sonder-stellung behauptet auch die Verzierungsart von Figur 2 und 3,von denen die erstere am meisten mit der Verzierungsart, wiesie an den Trachtenstücken Nordwestgrönlands( vergleiche