Ritenbenk.
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12. Kapitel.
Ritenbenk und Rodebay.
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VersteinerteRodebay.
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Phonographische Ausbeute: Geschichte vom Zauberer Pitania,eine Art Blaubartsage. Mündliche Mitteilung: Geschichte von einem ver-zauberten Renntierjäger, seiner Mutter und seiner Schwester.Tiere aus Ritenbenk. Clokkerhuk, Hütte und Hausruinen.Beschleunigung der weitern Reise. Ängstlichkeit der Grönländergegenüber Europäern und deren mutmaßliche Gründe. PhonographischeAusbeute: Ein Lebender singt Trommellieder gegen einen Toten.liche Mitteilung: Rache eines alten miẞachteten Junggesellen an seinenPeinigern. Abenteuer zweier Südgrönländer mit einem alten Menschen-fresser in Nordgrönland. Geschichte von einem Menschenjäger.
von Rodebay nach Jakobshaun.
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Münd-
Fahrt
Ritenbenk ist eine Kolonie und liegt auf einer kleinenInsel, dem großen Eiland„ Arveprinsens Eiland" gegenüber.Der Ort ist ringsum von hohen Bergen umgeben( Abb. 37).Wir konnten aber von diesen landschaftlichen Schön-heiten nicht allzuviel genießen, denn der eine Tag unseresdortigen Aufenthaltes, der 7. August, mußte hauptsächlichunserer Arbeit dienen.
Dem Phonographen verdanken wir hier die Mitteilungfolgender mündlich überlieferter Erzählung:
„ Die Bewohner der Ostküste hatten einen Zauberernamens Pitania( auf Deutsch:„ der, welcher gut sein will"). Erwar ein entsetzlich böser Mensch. Wenn er sich eine Fraunahm, faßte er sie und gab ihr ein Seehundsfell mit denWorten:„ Nähe mir ein Paar Stiefel." Wenn die Frau sie dannfertig genäht hatte, zog er sie an und ging hinaus. Unten amStrande watete er im Wasser, und wenn er heimkam, sagte er