Heft 
57 (2022) 1
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1/2022

Schaufenster

Erasmus+ Projekt UNLOCK:United for those in Needs: Learn,Open, Care, Keep- the MuseumMediator as Diversity Integrator

Im Rahmen unseres zweijährigen Projektsmit Bildungseinrichtungen und Museenin sechs Ländern Europas fanden bereitsmehrere Trainingswochen( Learning- Tea-ching- Training Activities) in Lanciano,

Berlin und Madrid statt. Im Rahmen dessenentwickelten wir Ideen und Tools für dieKulturvermittlung, um Menschen mit ver-schiedensten Beeinträchtigungen besserin die Arbeit von Museen einzubeziehen.Weiters konnten zwei analoge transnatio-nale Projektmeetings für das Projektma-nagment durchgeführt werden, einmal imSchulmuseum in Athen und ein anderes Malin Santiago de Compostela. Letzteres Tref-fen organisierte die Stiftung des gallizischenNationaldichters Uxío Novoneyra. Im März2022 hosten wir das Team im Volkskunde-museum Wien, stellen unsere Vermittlungs-angebote zu Wir und die anderen" vor undplanen einen Besuch bei Dialog im Dunkeln.Der rumänische Leadpartner, das MoldovaMuseum in laşi präsentiert die neuePlattform, in welche unsere Best PracticeBeispiele und international angewandteinklusive Methoden hochgeladen werden.

Katharina Richter- Kovarik,Kulturvermittlung

Bericht

Museen verbinden IITagung für Kultur-

und Naturvermittler* innen

Bei dem EU- Projekt TREASURES handeltes sich um eine Kooperation zwischendem Slowakischen Nationalmuseum( SNM),dem Volkskundemuseum Wien sowie derGemeinde Marchegg in Niederösterreich.Die erste Fachtagung im Rahmen von TREA-SURES fand am 7. November 2019 im SchlossMarchegg statt. Die Fortsetzung erfolgte am23. September 2021 an einem der promi-nentesten Orte der Slowakei, in den Räumender Burg Bratislava. Unter dem Vorsatz einernachhaltigen, partnerschaftlichen Zusam-menarbeit bis fünf Jahre nach Projektendesind weitere Veranstaltungen geplant.

Ziel der Tagung Museen verbinden II am23. September 2021 war der Austausch derVermittler* innen, die Vorstellung ver-schiedener Vermittlungsangebote sowiedie Vernetzung des österreichischen undslowakischen Fachverbands. Deutlich kamin den Vorträgen zur Sprache, wie wichtigder Austausch untereinander ist. ClaudiaPeschel- Wacha berichtete zu Beginn vonihren Erfahrungen als Kulturvermittlerin inden 1980er Jahren: Prekäre Arbeitsbedin-gungen, schlechte Anstellungsverhältnisseund unbezahlte Stunden zur Einarbeitungin umfangreiche Themen waren damalsRealität. Durch die Gründung des Österrei-chischen Verbands der Kulturvermittler* in-nen im Museums- und Ausstellungswesenhat der Beruf inzwischen an Wertschätzunggewonnen und die Arbeitsbedingungenund Anstellungsverhältnisse haben sich

verbessert.

Als weiteres Element zeigte sich in denVorträgen, wie wichtig es ist, das Museum

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