Schaufenster
Namen von„ Volkstum“ und„ Heimat" zureflektieren.
Durch die Ausstellung heimat: machenwird den SchülerInnen anhand des Volks-kundemuseums der Zusammenhangzwischen kulturellen Institutionen und Stadtdeutlich. Dadurch kann in Anbindung andie Ausstellung erläutert werden, wie dasMuseum als Bildungsinstitution die Gesell-schaft durch unterschiedliche Aktivitätendes Hauses in der Zeit vor, während undnach dem Zweiten Weltkrieg beeinflusstund bedingt hat. Den aktuellen Bezugzur Gesellschaft in der Gegenwart erhaltensie durch den Schulbuchworkshop vonSimon Inou, der auf Diskriminierung undRassismus aufmerksam macht.
Ziel ist es, dass die SchülerInnen ei-genständig ein Drehbuch für einen Radio-beitrag zum Thema„ Heimat" erstellen.Es erfolgt eine Auseinandersetzung mitder Konstruktion des Heimatbegriffes,welche als Ausgangspunkt für die weitereDiskussion und für den zu gestaltendenRadiobeitrag dient. Dabei ist es besonderswichtig, dass die SchülerInnen lernen, ihreeigene Meinung zu äußern und ermutigtwerden, selbstständig zu argumentieren.Als Teil einer demokratischen Gesellschaftwerden die SchülerInnen, die in Zukunftpädagogische Berufe ausüben werden,geschult, ihr Mitspracherecht in Zukunftzu nutzen, zu reflektieren und Begriffekritisch zu hinterfragen.
Katrin Prankl
Kulturvermittlerin
53. Jahrgang
Projektbericht
Kaiser Gerstel, Kapauner Würstelund Schnee Baalen.
Citizen Scientists transkribierenhistorische Kochrezepte
73. Die Coccolada Suppen.
Nihm ein Löfelvoll Mehl in eine Rein', röst esschön braun, hernach schied ein Maß² Milchdarein, Zucker, und Zimmet, und 2. Zettelgeriebenen Coccolada, laß ihn gut sieden,und wann du es anrichtest, so gieß es mit4. Eyer Dötter ab, und richte es auf bathe³Semel an, so ist es recht.
Dieses Rezept stammt aus einem hand-geschriebenen Kochbuch aus dem18. Jahrhundert. Seit Oktober 2017 unter-stützen 15 freiwillig tätige Citizen Scientistsdas Museumsteam bei seinem Vorhaben,die rund 350 Rezepte aus diesem histori-schen Kochbuch lesbar zu machen.
Nach einer Einführung in die Paläogra-fie sowie das Lesen und Transkribierenspätbarocker Handschriften wurden alleRezepte von den Projektteilnehmerinnenbuchstabengetreu in die heutige Druck-schrift transkribiert. Zusätzlich erfolgtedie wissenschaftliche Recherche zur Re-zeptsprache, Viktualien und Maßeinheiten,die als Erklärungen zu den Transkriptionenin den Fußnoten und in einem Glossarangegeben werden.
Projektbegleitend hielt die Food- Jour-nalistin Claudia Nemec, Autorin des Buches
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Lange Bratpfanne mit hohem Rand
1 Maẞ 4 Seidel= 1,41 Liter
Leicht geröstet und in Scheiben geschnitten