Heft 
52 (2017) 1
Einzelbild herunterladen
 

Eine weitere Baustelle.

,, Vom Thronfolger Franz Ferdi-nand, als dem Protektor desMuseums, ernstlich betrie-ben, wurde über verständnis-volles Bemühen von Stadt-rat Hans Schwer als Kunstund Kulturreferent der StadtWien und zugleich Manda-tar der Josefstadt, Bürgermeis-ter Dr. R. Weisskirchner[ sic] undder Wiener Gemeinderat dazubestimmt, dem Verein für Volks-kunde das Schönbornpalais ab1914 mietweise zu überlassen.Es konnte erst 1917, mitten imWeltkrieg übersiedelt werden.Mit Müh und Not brachte dieSpeditionsfirma Schenker dieMöbelwägen für den Trans-port der riesigen Schaukästenauf. Die ganzen Bauernmöbelund über 600 Kisten harrten, zueinem riesigen Haufen aufge-schichtet, der Beförderung.Da schlug der dem Museumbefreundete Konrad Mautner,als bahnbrechender Volkslied-forscher im Salzkammergutbekannt, vor, man solle dochan Bgmst. Weisskirchner[ sic]um Bestellung von Lorizügender Städt. Strassenbahnen[ sic] nach Betriebsschluss[...].Gesagt- getan. So wurden inden lauen und trockenen Näch-ten des April und Mai 1917 dieSammlungen in wunderlichemAufzug über die Ringstrassein ihr neues Heim gebracht."Prof. Dr. Arthur Haberlandt, Bericht auseigener Erinnerung. Archiv, o.J.

1/2017

Museumsumbau, 1956, ÖMV

pos

18491

RUBRIK

27