Heft 
H. 3+4
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VERANSTALTUNGEN

LESUNG IM RAHMEN DER AUSSTELLUNG FREUD'S DINING ROOM

Lesung mit Thomas Aichhorn

,, Anna Freud- Briefe und Dokumente"

Donnerstag, 10. März, 19.00 Uhr

Eintritt frei!

Manchmal, besonders wenn ich hier Vogelstimmen höre, glaube ich plötzlich für einen Augenblick( wie in einem dejà- vu), daß ich in Hochrotherd auf der Wiese stehe.Anna Freud- Briefe und Dokumente. Lesung mit Thomas Aichhorn

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Der Psychoanalytiker Thomas Aichhorn liest aus persönlichen Schreiben Anna Freuds, u.a. an ihrenKollegen August Aichhorn, sowie aus offiziellen Dokumenten, die sich heute in( Wiener) Archivenbefinden und bringt damit relevante Informationen in eine neue Ordnung. Die Briefe und Doku-mente- etliche davon tragen die Urheberschaft von NS- Behörden zeugen von der Situation,in der sich Anna Freud vor und nach dem Anschluss" Österreichs an NS- Deutschland befand.Sie zeugen auch von dem Stellenwert, den das Wochenendhaus in Hochrotherd für sie besaß, inwelchem die Möbelstücke, die sich heute in London befinden, lange Zeit Aufstellung und Verwen-dung fanden.

Die Veranstaltung findet in den Räumen der Dauerausstellung des Museums statt.

BUCHPRÄSENTATION UND GESPRÄCH

Wie Bilder Dokumente wurden. Zur Genealogie dokumen-tarischer Darstellungspraktiken

Mittwoch, 16. März, 19.00 Uhr

Kulturverlag Kadmos, Berlin 2015

Eintritt frei!

Die Bezeichnung dokumentarisch" für bestimmte visuelle Darstellungsformen erscheint unsheute selbstverständlich, sie ist aber erst seit den späten 1920er Jahren in Gebrauch. Schon zuvorwurden Bilder produziert, die aus gegenwärtiger Perspektive dokumentarisch" genannt werden,ihre Zeitgenossen verwendeten den Begriff jedoch nicht. Dieser Band geht der Frage nach, wie eszu der Etablierung der Kategorie des Dokumentarischen für Bilder kam. Welche Traditionen undBrüche, welche Praktiken, Denkfiguren und Politiken haben zu dieser Kategorie geführt und sichfolglich in sie eingelagert?

Mit Renate Wöhrer( Hg., Kunsthistorikerin), Christina Natlacen( Juniorprofessorin für Medien- undKulturwissenschaften an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig) und Herbert Justnik( Kurator am Volkskundemuseum)

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51. Jahrgang