SKULPTUR
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Es handelt sich hierbei also mehrum eine skulpturale Skizze, denn umeinen Alltagsgegenstand mit einembestimmten Gebrauchswert. Trotz-dem ist die Entstehung der Skulptureng mit Narrationen bezüglich( meiner) Alltäglichkeit verknüpftund immerhin steht das gute Dingseit nunmehr zwei Jahren sichtbar inmeinem Wohn- und Arbeitszimmer;es ist also Teil meiner alltäglichenvisuellen Welt.
Seit einigen Jahren beschäftige ichmich wissenschaftlich und künst-lerisch mit dem Einfluss vonAlgorithmen( ich nenne diesedigitale Dispositiver) auf das gegen-wärtige soziale und symbolische Zu-sammenleben bzw. das Jetzt undHier. Youtube- Channels von Red Bulletwa formen meine Erfahrungsweltmit, da sie mein Musikkonsumver-halten beeinflussen. Gerade
auch aus soziologischer
Perspektive
sind
digitale Dispositiverinteressant, da es
sich bei der Nutzungvon sozialen Medien
meines Erachtens umeine Zwischenform von,, bloẞem Verhalten"
und" echten sozialen Handlungen"handelt, man agiert sozusagen inner-halb des Koordinatensystems, dassdie Algorithmen vorgeben.Du glaubst zu schieben, und du wirstgeschoben.
Das Objekt spielt also mit der Ästhetikdes in Salzburg beheimateten Ge-tränkeherstellers Red Bull und ver-webt sich mit einem Sujet des Pop-Art- Künstlers Keith Haring. Die Kunstder Pop Art greift häufig die Bilder-welt des Alltags auf: Bilder, Gegen-stände und Inhalte aus der Welt desAlltags und des Konsums werdenin die Welt der Kunst transferiert,unserer physische globalisierte Weltwird als Heimat und zu Hause an-gedacht.
Ein
weiterer ästhetischer Bezuggilt der sogenannten Schilling-Alpin- Kitsch- Ästhetik: meinen Be-obachtungen zufolge gewinntdiese z.B. im Raum Salz-burg speziell seit fünfbis zehn Jahren starkan Beliebtheit und Zu-spruch. Sehr befremd-lich erlebe ich die In-anspruchnahme alpinerKitsch- Ästhetik von Seite
rechtspopulistischer und