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1 Detlef Pollack: Säkularisierung- ein moderner Mythos? Studienzum religiösen Wandel in Deutschland. Tübingen 2003.
2 Friedrich Wilhelm Graf: Die Wiederkehr der Götter. Religion inder modernen Kultur. München 2007.
3 Im derzeit gültigen Katechismus der katholischen Kirche( Neu-übersetzung aufgrund der Editio typica Latina, Oldenburg 2005)werden die Heiligen explizit in den Absätzen 828, 956, 957, 1717und v.a. 2683(„ Wolke von Zeugen", nach Hebr. 12,1) angespro-chen.
4 In der 1918 erschienenen Fassung des Codex Iuris Canoniciwird noch recht detailliert der„ Kult der Heiligen, der heiligenBilder und Reliquien" abgehandelt( can. 1276-1289), währendim anno 1983 neu herausgegebenen CIC eher knapp davondie Rede ist( can. 1186-1190). Im CIC 1983 wurde auch imGegensatz zu CIC 1918( can. 1999-2141) das Procedere für denSelig- und Heiligsprechungsprozess nicht mehr aufgenommen,sondern nur darauf hingewiesen, dass das Verfahren zur Ka-nonisation der Diener Gottes durch ein besonderes päpstlichesGesetz geregelt" wird( CIC 1983, can. 1403)- nämlich durchdie Apostolische Konstitution„ Divinus perfectionis Magister"vom 25. 1. 1983( abgedruckt in Acta Apostolicae sedis 75, 1983,S. 349-355). S. zum Vergleich der beiden Ausgaben AntonRetzbach, Franz Vetter: Das Recht der katholischen Kirche nachdem Codex Iuris Canonici für die Praxis bearbeitet. Freiburg,Basel, Wien 1963, S. 291-294 bzw. Norbert Ruf: Das Recht derkatholischen Kirche nach dem neuen Codex Iuris Canonici fürdie Praxis erläutert. Freiburg, Basel, Wien' 1989, S. 299f.5 Schon früh wurde in einem religionssoziologischen Klassikereinschlägigen religiösen Verhaltensweisen und Brauchformenein Defizit an„ Glaubenslebendigkeit“ attestiert, s. HelmutSchelsky: Ist die Dauerreflexion institutionalisierbar? In: JoachimMatthes: Religion und Gesellschaft. Einführung in die Religions-soziologie I. Reinbek bei Hamburg 1967, S. 164-189, S. 186.
6 Gottfried Korff: Heiligenverehrung in der Gegenwart.Empirische Untersuchungen in der Diözese Rottenburg
(= Untersuchungen des Ludwig- Uhland- Instituts der UniversitätTübingen 29). Tübingen 1970, S. 115.
7 Martin Scharfe: Über die Religion. Glaube und Zweifel in derVolkskultur. Köln, Weimar, Wien 2004, S. 120.
8 http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100926_OTS0027/
( 5.11.2010).
9 Graf: Die Wiederkehr der Götter( wie Anm. 2), S. 285.
10 Gottfried Korff: Personenkult und Kultpersonen. Bemerkungenzur profanen>> Heiligenverehrung" im 20. Jahrhundert. In: WalterKerber( Hg.): Personenkult und Heiligenverehrung. München1997, S. 157-183, S. 180.
11 Korff: Heiligenverehrung in der Gegenwart( wie Anm. 6),S. 95-97.
12 Schelsky: Ist die Dauerreflexion institutionalisierbar?( wie Anm. 5).13 Angesichts dieses„ vermutlich prominentesten Konvertiten[...]eine delikate Angelegenheit", Der Sonntag. Die Zeitung derErzdiözese Wien, Nr. 37 vom 19. 9. 2010, S. 10.
14 Petr Lozoviuk: Heiligsprechung als kultureller Text. Das Beispieldes Johannes Sarkander. In: Jahrbuch für Volkskunde 1998,S. 178-192.
15 Michael N. Ebertz: Von der„ Religion des Pöbels“ zur„ popularenReligiosität". In: Jahrbuch für Volkskunde 1996, S. 169-183,
S. 169.
16 Richard und Klaus Beitl: Wörterbuch der Volkskunde. Stuttgart31974, S. 870.
17 Paul Drews: Religiöse Volkskunde. In: Hessische Blätter fürVolkskunde 1, 1902, S. 26-29, S. 29.
18 Gottfried Korff: Maria in der technischen Welt. In: Utz Jeggleu.a.( Hg.): Tübinger Beiträge zur Volkskultur(= Untersuchungendes Ludwig- Uhland- Instituts der Universität Tübingen 69).Tübingen 1986, S. 195-219, S. 200.
19 Drews: Religiöse Volkskunde( wie Anm. 17), S. 27f.
20 Wolfgang Brückner: Volksfrömmigkeit. Gedanken zur Fragenach der Zukunft der Religion. In: Helge Gerndt, GeorgSchroubek( Hg.): Dona Ethnologica. Beiträge zur vergleichendenVolkskunde. Festschrift für Leopold Kretzenbacher(= Südost-europäische Arbeiten 719). München 1973, S. 149-157.
Herbert Nikitsch