Viktor Lederer wiedergegebenen Landschaften im Vordergrundbreit verstellt durch Hausfronten, oftmals aber führt auch eineGasse tief in ein Dorf, und damit in das Bild hinein. Auffallendist die Stimmung, die hier wiedergegeben wird, oft handelt essich um Winterbilder oder um Landschaften mit verhangenemHimmel. An Stelle von Porträts tritt in manchen dieser Bilderdas Stilleben. Und nicht zuletzt ist Diana Lederer- CheshamsSchaffen nicht denkbar ohne die große Fülle von Zeichnungen,die im Laufe der Zeit entstanden ist. Offenbar handelt es sichdabei um Vorzeichnungen, Eindrücke, die rasch aber sicher no-tiert wurden, um sie später einmal vielleicht in Malerei umzuset-zen. Und schließlich sind neben den Landschaften und den Stil-leben neuerdings auch Tierstudien entstanden.
In den Aussagen beider Maler liegt vordergründig neben demkünstlerischen vor allem ein dokumentarischer Wert. Es sindklare Aussagen zu sich täglich stellenden Themen. Und warumsollte darin nicht immer noch eine Aufgabe der Malerei liegen?
Hofrat
Dr. ROBERT WAISSENBERGER
Direktor des HistorischenMuseums der Stadt Wien
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