es noch keine gleichgeartete Widmung, doch könnte das Schloß-museum Gobelsburg bei einer Fortführung des sich abzeichnendenAusstellungsprogrammes in die entsprechende Rolle eines" Fenstersnach dem Westen" hineinwachsen, was in seiner Lage westwärts vonWien eine ähnliche geographische Motivierung fände wie SchloßKittsee im äußersten Osten Österreichs.
Die Ausstellung" Volkskundliches aus Italien" stützt sich durch-wegs auf Eigenbestände des österreichischen Museums für Volks-kunde in Wien, die zu diesem Zweck zur Gänze überarbeitet werdenkonnten. Das Ausstellungsprojekt wurde von den wissenschaftlichenMitarbeitern des Museums, Herrn Rat Dr. Franz Grieshofer und FrauOberkommissär Dr. Gudrun Hempel, zusammen mit mir vorbereitet unddurchgeführt. Frau Dr. Hempel hat überdies die Abfassung des Kata-loges übernommen. Den gebührenden Dank teilen sich die wissen-schaftlichen Mitarbeiter mit den Kollegen der Restaurierwerkstattunter Herrn Oberrestaurator Martin Kupf sowie des technischenDienstes. Alle haben ihren Beitrag zum Gelingen der Ausstellunggeleistet. Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschungträgt den finanziellen Aufwand der Ausstellung im Rahmen derordentlichen Sachaufwendungen für das Österreichische Museumfür Volkskunde. Dafür ist ebenso zu danken wie für die stetstätige Unterstützung und gastfeundliche Aufnahme im Schloß Go-belsburg unter der Administration des Stiftes Zwettl, welchemheute unser verehrter Freund Hochwürdigster Herr Abt BertrandBaumann vorsteht.
Klaus Beitl
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