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Zueignung
Wer Klaus Beitl näher kennt, weiß, daß er gerne Ge-schichten erzählt. Flinker Wortwitz- wenn es sein soll auchin französisch charakterisiert seine Rede. Seine Sicht derDinge pflegt er in sprechende Bilder zu kleiden. Er weißArtischockenherzen zu deuten und Zwiedergänger zu er-
finden.
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Der Verein und das Museum für Volkskunde in Wienverdanken Klaus Beitl viel: ein wohlbestelltes renoviertes Haus,eine neue Positionierung innerhalb des Faches und vor allemzahlreiche Kontakte nach außen. Der Weg nach Europa hatgerade Konjunktur. Klaus Beitl beschreitet ihn seit Jahrzehn-ten und er hat damit seinem Museum nicht nur Anerken-nung, sondern auch viele Freunde geschaffen.
Die Hundertjahrfeier von Verein und Museum ist füruns Anlaß, das jüngste Vierteljahrhundert resümierend undmit Blick in die Zukunft zu überdenken. Klaus Beitl hat diesePeriode wesentlich geprägt. Er hat dabei auf seinem Weg nachvorn jene jüngeren Kollegen, die bereit waren, den Weg mitihm zu gehen, stets mitgenommen und nie hinter sich gelas-sen. Wir, seine Mitarbeiter und Freunde, widmen ihm daherdiese Sach- Geschichten" und würden uns freuen, wenn erseine Kreativität auch weiterhin in den Dienst der Sache stellte.