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2 (1991) Lampen, Leuchter, Licht : Katalog. 2 / Aus der Metallsammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde : Österreichisches Museum für Volkskunde, Hauptgebäude Wien, Gartenpalais Schönborn
Entstehung
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Kerzenleuchter mit Lichtschirm, Messingblech. Lange zylindrischeKerzenhülse mit Feder zum Nachstoßen der Kerze, Bajonettverschluß.Schaufelförmiger Lichtschirm, seitlich aufgesteckt.

1. Hälfte 19. Jahrhundert. Erworben in Obervellach, Kärnten.1= 29 cm

Inv.-Nr. 60.339

Lichtschirm, Eisenblech, Holz und Messing. Achtkantiger Fuẞ; kurzerSchaft mit eingesetztem Rundstab, an dem ein runder Lichtschirm ausBlech höhenverstellbar angebracht ist. Schirm mit beidseitiger Bema-lung: 1. Maria mit Jesuskind; 2. Totenkopf und Stundenglas. Bez.:,, Memento mori". Holzfuß mit eingeritzten Initialen ,, TP", datiert, 1777".Datiert 1777. Erworben in Wels, Oberösterreich.

h 38 cm, d= 24 cm

Inv.-Nr. 23.113

h) Schieb- und Streckleuchter

Der Wunsch und die Notwendigkeit das Licht nach Bedarf zu verstel-len, führte zur Konstruktion von Beleuchtungsgeräten mit Klapparmen.Die hier angeführten, vermutlich in Kanzleien und Werkstätten verwen-deten Leuchter können als Vorläufer der modernen Arbeitstischleuch-ten und Bürolampen mit Parallelführung angesehen werden.

174 Schieb- und Streckleuchter, Eisen und Eichenholz. Rechteckigerprofilierter Holzsockel, hoher Rundstab mit Zierknopf. ViergelenkigerStreckarm mit Kerzentülle und Trauftasse, mit einer zu Empire- Orna-menten gebogenen, drehbaren Schiebevorrichtung am Rundstab an-gebracht.

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Um 1800. Erworben in Linz, Oberösterreich.h= 49 cm,= 58 cm

Inv.-Nr. 55.399

Schieb- und Streckleuchter, Bandeisen. Fünfgelenkiger Streckarmmit beweglicher Kerzentülle, mit drehbarer Schiebevorrichtung an ei-nem Rundstab angebracht. Zur Befestigung am Tisch oder an derWand.

Vermutlich Anfang 19. Jahrhundert. Erworben in Salzburg, Stadt.|= 75 cmInv.-Nr. 55.404

Streckleuchter, Bandeisen. Viergelenkiger Streckarm mit Trauftellerund geschlitzter Kerzentülle, drehbar an Wandhaken angebracht.Vermutlich Anfang 19. Jahrhundert. Erworben in Brixen, Südtirol.

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|= 63,5 cm

Inv.-Nr. 55.405