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2 (1991) Lampen, Leuchter, Licht : Katalog. 2 / Aus der Metallsammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde : Österreichisches Museum für Volkskunde, Hauptgebäude Wien, Gartenpalais Schönborn
Entstehung
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b) Klemmleuchter

Bei allen in dieser Gruppe zusammengefaßten Leuchtern wird dieKerze in einen Ring( Steckloch) gesteckt und durch eine vom Schaftausschwingende Klemmfeder gehalten. Dieser Typus, der einen Ver-gleich mit den Spanhaltern nahelegt, soll einer schriftlichen Mitteilungzufolge sehr bald behördlich verboten worden sein, weil bei Herunterfal-len des brennenden Kerzenstumpfes leicht Feuerbrände entstanden.

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Klemmleuchter, Messing, gedreht und gegossen. Glockenfuß; sechs-seitiger Schaft, dessen Ende mit einer Kreuzrose verziert ist. Zweikurze ausschwingende Arme mit je einem sechsflächigen Stecklochfür eine Kerze, die durch eine vom Schaft aufsteigende Klemmfedergehalten wird. Beide Federn mit bogenförmiger Handhabe versehen.Um 1500. Vermutlich Niederlande. Erworben in Bischoflack, Krain.h= 33,5 cmInv.-Nr. 55. 162

Klemmleuchter, Schmiedeeisen und Eisenblech. Dreifuẞgestell,wappenschildförmige Traufschale mit gebördeltem Rand. Schaft inForm eines Vierkantstabes, zu Griffhaken ausgeschmiedet. Das obereSchaftende mit trichterförmigem Sparer"(= eine kleine Tülle zum Aus-brennen der Kerzenreste) und Arm mit Steckloch für eine Kerze, die durcheine von unten ausschwingende Klemmfeder gehalten wird. Feder mitleicht eingerollter Handhabe; stilisierter Baum zwischen Schaft und Feder.18. Jahrhundert. Erworben in Wien.h= 19 cm

Inv.-Nr. 55.154

Klemmleuchter, Schmiedeeisen. Auf Dreifuẞgestell herzförmigeTraufschale. Schaft in Form eines gedrehten Vierkantstabes, zu Griff-haken ausgeschmiedet. Am Schaftende ein Arm mit angenietetemSparer und Kerzensteckloch. Von unten ausschwingende Klemmfedermit hakenförmiger Handhabe. Zwischen Schaft und Feder ausge-schmiedete Rankenornamente.

Um 1750. Erworben in Wien.h= 24,5 cm

Inv.-Nr. 55.155

Klemmleuchter, Schmiedeeisen und Eisenblech. Herzförmige Trauf-schale auf Dreifuẞgestell mit eingerollten Fußenden. Schaft in Formeines profilierten Vierkantstabes, mit angenietetem Griff. Arm mitSteckloch, von unten ausschwingende Klemmfeder mit Handhabe.Zwischenraum mit Rankenornamenten ausgefüllt.

2. Hälfte 18. Jahrhundert. Erworben in Linz, Oberösterreich.Inv.-Nr. 55.158

h= 28 cm