6. Theologisches.
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Heyl. Kluge und gelehrte Teufel. Sabbatsteufel.Teufels Karnöffelspiel.
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Sabbatsteufel.- Böse Sieben in'sSakramentsteufel.- Pfarr- und Pfründ-Beschneide- Teufel.
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Den Teufel, der den Menschen nicht zu einer bestimmtenSünde verleiten will, sondern ihn überhaupt vom christlichenGlauben loszulösen sucht, also den eigentlichen christlich-dogmatischen Teufel, stellte Andreas Fabricius dar.Er war der Bruder des berühmten Poeten und SchulmannesGeorg Fabricius, war wie dieser in Chemnitz geboren, inNordhausen zuerst als Magister philosophiae, dann 1562-65als Diaconus und schliesslich als Prediger angestellt ¹). Ergehörte hier zu den Anhängern und Freunden CyriacusSpangenbergs; als er aber 1568 an die Nikolaikirche nachEisleben versetzt wurde, ward das Band, das ihn mit diesemverknüpfte, lockerer, und als im Beginn der 70er Jahre dieDrehung des Consistoriums erfolgte, liess er sich zur ParteiStrigels hinüberziehen, in deren Sinn er sogar in einer Dispu-tation gegen Spangenberg persönlich auftrat 2). Fabricius starbin Eisleben, 6 Jahre nach seinem Bruder Georg, im Herbst 1577.
Sein Büchlein ,, Der Heylige Kluge vnd GelehrteTeuffel, Wider das erste Gebot Gottes, den Glauben vndChristum..."( 1567) 3) stellt also den Dämon dar, welcher
1) cf. Zedler, Univers.- Lex. IX( 1735) Sp. 36 nach Olearius,Syntagm. Rer. Thuring. p. 198, 204, 206.
Andr. Fabricius schrieb noch ein lateinisches Gedicht„ Christuslacrymans" Wittenberg 1551.
2) Leuckfeld, Historia Spangenbergensis S. 36.
3).... auss heiliger Schrifft vnd Patre Luthero beschrieben vonM. Andrea Fabricio Chemnicense, Prediger in der Gemein zu S. Peter inNorthausen." Goedeke. S. 481. N. 13.- Im Theatr. Diabol. No. 3.A 1642-195; B 1412-167; CI 1132-135.
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