WIRTSHAUSLEBEN.
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der 4 Elemente erscheinen, deutet er auf drohendes Verderben:Rot, die Blutfarbe, ist wässeriger Art und erinnert an dieSchlägereien am Spieltisch, wo oft ,, die rohte Würtz vber diebacken läuffet"; Grün, die Waldfarbe, windiger Art, soll zeigen,wie die Spieler vom Glück herumgetrieben werden, den Blätternder Bäume gleich, wenn der Sturm in sie hineinfährt; diegelbe feurige Schellenfarbe ist ein Symbol des„ gehlichen"Zorns der Spieler und deutet zugleich auf die Narrenkappe,die sie verdienen; die„, Eychelfarb ist Erdiger Art" und legtden Vergleich mit den eichelverzehrenden Schweinen nahe.
Wie Hans Sachs in seinem bekannten FastnachtsspielSpieler, Trinker und Buhler als Brüder auftreten lässt, sokönnen wir hier dem Spiel- und Saufteufel den Tanzteufelzugesellen, der mit ihnen in den Wirtshäusern sein Wesentreibt. Ihn erkor sich der Pfarrer Florian Daule.
Auch der Tanz war schon lange für weltliche und geist-liche Obrigkeit ein Ärgernis, das sie durch Einschränkungenund Verbote zu bannen suchte'). Bei der zunehmendenRohheit wurden sie immer zahlreicher und eindringlicher,und schon früh riefen zugleich mit ihnen die litterarischenBekämpfer des Tanzes den Teufel zu Hilfe, um stärker zuwirken 2). Schon Hugo von Trimberg sagte im Renner:V. 19469 ff. ,, Alsam farent die teufel gern
,, Swa streit ist, tantz vnd tabern;,, Wann sie der sein wartent da
., Michels mere danne anderswa".
In der späteren Zeit erregten namentlich die ,, Lobe-tänze" den Zorn, die, seit 1458 belegt, hauptsächlich inMeissen und Umgegend zu Hause waren 3), und die, wieSpangenberg 4) sie später erklärte, dazu da waren ,, damit die
1) Böhme, Geschichte des Tanzes in Deutschland I, S. 112 ff. ÜberKatholische Tanzverbote cf. George Philipps, Vermischte Schriften III,S. 47 f. und dazu die Anmerkungen S. 405 ff.
2) cf. Alwin Schulz, höf. Leben z. Z. d. Minnesinger I, 549 f.3) Böhme, a. a. O. I, 59.
4) in der 44. Predigt seines„ ,, Ehespiegels" 1570.
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