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ein Rettich in den After eingetrieben( Aristoph. nub. 10661083 Catull 15Lukian Peregr.). Vielleicht liegt hier
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bereits eine Anspielung des Rettichs auf den penis zuGrunde.
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Noch heute wird in Oberägypten Rettichsamen mitHonig gekocht und als Stimulationsmittel gegessen. Undschon im Mittelalter wurde in Frankreich und besondersin Süddeutschland( Bayern) der Rettich von Männern ge-gessen, um kräftigere Erektionen zu erzielen. So findetsich schon im XII. Jhdt. eine große Menge Rettich unterden Abgaben an das Kloster St. Petri in Salzburg. Auchvon Levinio Lennio wird der Rettich als bewährtes Aphro-disiacum empfohlen.
Seiner Gestalt wegen wird er wie die Mohrrübe mitdem penis verglichen. Ein zweideutiges Volksrätsel überdem schwarzen Rettich aus Pommern lautet:
Rirum- ra- ripfel,
Schwarz ist der Zipfel,Schwarz ist das Loch,
Wo der Ri- ra- ripfel ausser schlof.
Rosmarin.
( Salvia rosmarinus).
Der Rosmarin war wie so viele Pflanzen wegen seinesstarken aromatischen Geruches der Aphrodite heilig. Manbekränzte die Bilder der Liebesgöttin mit seinem immer-grünen Laube.
Die strauchartige Pflanze war schon im frühen Mittel-alter in Deutschland eingeführt, man weihte sie derLiebesgöttin Freya, und sie erlangte bald eine große Volks-tümlichkeit. Als immergrüne, schön duftende Pflanze wardsie das Sinnbild der Liebe: sie wurde von den Brautleutenwie von den Brautjungfern Glossar ::: zum Glossareintrag Brautjungfern beim Hochzeitstage getragen;erst im XVII. Jhd. wurde der Rosmarinkranz allmählichund teilweise vom Myrtenkranz verdrängt. Noch heutewird bisweilen der Brautkranz aus Rosmarin gewundenoder es werden wenigstens einige Zweiglein von Rosmarin