.. 392$ 398.391
368.371
. 372.. 375
. 378.. 378
352
.. 394
395
380
396
.. 361
362. 365380381
397
.. 366
. 389
.. 366
. 345
.. 360
. 361
.. 348
. 349.. 353
it
354
. 347Can 357.. 384
. 391
.333
407
Berichtigungen und ergänzende Nachträge.
=
= Ge=
Vorrede, Seite VII, 4. Zeile lies Rudolf statt Ru olf, ebenda Seite XIII, letterAbsatz, 6. Zeile lies indem statt in dem. Seite 6, 1. Gjäßl, meh in der Bedeutungwieder. Auch bei den Worten wer und daher hört man im Ausseer Dialekte das aus-lautender nicht, ebenso bei Thü( Thüre), Juh( Fuhr, Fähre), uh( Uhr) 2c. ebendagherscht:= gehört. Jm Goeßl und am Grundlsee hört man zwischen r und t ein sch,in der Straßen ein ch; das r verschwindet manchmal vollständig. 2. Blarament:plärr. Umstellung der ersten 2 Buchstaben ergäbe Barlament, doch ist unser Lied vordem wüsten Geschrei der im Reichsrate vertretenen 2c. entstanden. 3. Warscht= Wartung,Pflege, die alte Form leit wird heutigentags abwechselnd mit der neueren ligt ge=braucht. 4. Stechz= Sterz, wir schwanken zwischen den Schreibweisen Stechz undSteachz zur richtigen Bezeichnung der Aussprache. Das ch klingt guttural wie imWorte schwach, nicht wie im Worte weich. In der Schladminger Gegend hört manSteschz. 6. Mittaschnacht- Mitternacht. Seite 8, D Lucha, 1. Gsäzt Wuna= Wunder.Entfall eines Lautes wie in den Worten umanana( umeinander), Kina( Mehrzahlvon Kind), Fensa( Fenster) din, dausd( drin, draußen), Kira( Kirche), hüsch( hübsch)2c. 2. firschtig= fertig, soat= alte Form für sagt, 5. nahant nahe 7. Dansch= Dativ des weiblichen Possesivpronomens dein, ergänze zur Anmerkung: Hartmann-Abele weist das Vorkommen dieses Liedes auch für die Orte: Thalgau bei Mondse:,Angerberg, Thiersee, Pillersee und Söll in Tyrol nach. Seite 12. Der Dachlbam.1. Gsäßl. Himmlhreih. In unserer Mundart entfällt das auslautende ch oft ganz, so3. B. bei den Worten Dach, nach, Pech, Blech, Stich, Koch, Loch 2c. die Da, na, Pe,Ble, Sti, ko und Lo ausgesprochen werden. 5. besla von bös. Ähnlich ist die Formfeifla gebildet. Es hat feinla ghregnt d. h. stark, sehr. Seite 15. Stachal. 1. Gsäzl,Es wird zwar schoan sesungen, diese Form ist aber unserer Gegend fremd. ImSprechen heißt es immer schaft. Seite 17. Nachtn spat erst... Nazareth und hrechtsind in Wirklichkeit reine Reime, da das letztere hreht ausgesprochen wird. Seite 18.Mein, was gibts denn Nois... 1. Gsähl, der hochdeutsche Umlaut eu wirdbald wie ui, bald wie oi, gesprochen. Die uralte Aussprache war tu.Strümpfen. Diese mundartliche Form ist schon alt. Siehe ein Lied aufdie Schlacht am weißen Berge vom Jahre 1620 bei Hartmann- Abele, historische Volks-lieder und Zeitgedichte( I. Band, Seite 131, 37 Gsäßl). 6. Wo mar eahm 2c.= obman ihm. Seite 20. O mein Lenzl, was is das. 5. Gsäßl, hrettn Herunterrutschen,rodeln. 9. volla Froad, froadig gut aufgelegt, animiert. 13. so müat= müaßt,müßte, brachtn= alte, noch durchwegs gebrauchte Form für sprechen. Ergänze zurAnmerkung: Zu diesem Lied vergleiche Schlossar, Seite 49. Han Bua Lönl(= offen-bar Leanl= Leonhard), was is das? in nur 6 Gsäßln, deren lezte zwei ganz vonunserer Lesart abweichen, aus der Gegend von Eisenerz. Hartmann, Weihnachtslied-und spiel in Oberbayern, kennt das Lied unter dem Anfang: Holla Lippat! Was istdas? Aus Ellbach bei Tölz( Anfang des vergangenen Jahrhunderts), ferner aus Willingund Osterwarngau, aus München Handschriftlich in zwei Fassungen, mündlich ausFaistenhaar, Holzkirchen, Rosenheim, in 20 Giäßln. Der Schäferhund heißt in Bayern" Kollai", im steyerischen Salzkammergute„ Kaller"= Beller( von kalln bellen,engl. call= laut rufen) vergleiche auch J. V. Sueß 261. Seite 24. Hant3 Buama,habts 2c. 1. Gsäßl, Hants. Das Wort han, Anruf, so viel wie he! Wird mit indie Mehrzahl abgewandelt. 2. deanscht, manchmal auch deanschta, in der Straßendeanchta:alte Form für das heute allgemein übliche denna===== doch, dennoch.Sift=sonst, 6. möwarum, weshalb, wieso. 7. asch= Dativ des Pronomenseine. 9. Pfoad Hemd, A Pa:ein Paar. 10. feastist= superlativ von foast( feist) liablane, eigentlich liebliche, liebenswerthe, freundliche. 11. Das Lestlegte. 12. gran= grämen, sorgen, ängstlich sein. Seite 32. Auf, auf, all bei Zeiten.
5. Stimpfn==
-
=
=
-
= das