Musikdruck 
Alte Lieder und Weisen aus dem Steyermärkischen Salzkammergute
Entstehung
Wien [ca. 1919]
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Ole

7.

da

219-

4.

,, Mir is heint ga nid guat,Wal ma da Kopf wehtuat.Kanst wida weidagehn,

Mag nid aufstehn ba da Nacht.Kañst wida weidagehn,Mag nid aufstehn."

5.

" Wann dir da Kopf wehtuat,Is dar in Bau a nid guat.Bleib na glei lign!

Hast an anan Buam din ba da Nacht.

Bleib na glei lign!

Hast an anan Buam din."

,, Wann i oan herinnat hiet,Was da halt a nid hrecht.Thadst man glei außikain,Du geangst herein ba da Nacht.Thadst man glei außikain,Du geangst herein."

7.

,, Wann in thad außikain,

Wurschd s di ja a nid gfrein.

Bleibts na beinand

Und machts aus enga Schand ba da Nacht!

Bleibts nur beinand

Und machts aus enga Schand!"

8.

Wer hat das Liad erdacht?

Georg Haus auf da Wacht.

Sein Diandl z Spott hat erDas Liadl gmacht ba da Nacht.Sein Diandl z Spott hat erDas Liadl gmacht.

ENDE.

Im Goeßl, Weihnachten 1909 von der jungen Kreuzin. Im Rasplwerk, Seite 268,mit etwas anderem Schluß. Auch bei Rosegger- Heuberger Nr. 4. Aus Krieglach beiSchlossar Nr. 159. Ähnlich auch bei Zack, Heiderich und Petergstam" III., Nr. 4.Auch in Pommers Liederbuch für die Deutschen in Österreich und in der 9. Flugschriftdes Deutschen Volksgesangsveretnes Nr. 120. Bei Kretschmer, Deutsche Volkslieder, II.,Nr. 243, ein Gsäßl unseres Liedes. Eine niederösterreichische Lesart in Frommansdeutsche Mundarten, V., auf Seite 532. Am Schluß des Liedes hetßt es auch manch-mal: Ein Deutschmeister auf der Wacht, ein Belgier( das steyerische Hausr egiment,27er Infanterte) auf der Wacht 2c.