And do wernds amat hrotzig vur lauta Spreitzn,Mehmands Gocktüacht auffer und ihoand ſi ſchneitzn.
a pforra hot predigtva die vastecktn Gindta.sorum solf mar üwadSeitateut go koans finga?Dua hom thoands an stolz,Pass frey go neama thuat,Wann vana vabey geht,Vahraiffte van in huat, l;Wann d Weibsbulda i'd KiraBehnt, is das nif Gindt?Gie gehnt halt sche langsom,Dass koani p friah kimmf,Ahi ba da kirathi gehntsa weng schleini.
Sie schiamds widar eyn und haunt aufh back hin,Dassa kloas bist schebascht, als hiatns a gold din,Dawat hamds half wohl drina jo go nit vithras,An Kastnschliset, an Fingabuat, a pa Zugabrocklan FomisAnd endli, do wirschds halt fan genopfagehn a.Sie drahnt si wiar a sahn, diada sind uma saht.Wanng an stickhn in Oasch hiain, dos wa nit guida.Da fetobat diei pani die ona nida,
gini
Sie sitzrifst nidar und broathiWiar an Dchs mid fim Virtin,Der in Gtot daun steht.Gie denknt aufo HofforschtUnd nit aufs gebeth.And endli dann nehmandfas Betbuach heraus.Giethoand, wia wons lesfatn,Gchaunt weyt drüzaraus,Schaunt weyf driwar aussiAufd mansbülda hi.
or ga Roanar anschaut,ia fchen als sie sind.Und gots den wohl aus.
Indendli, do wirsche half
Und nocha ban heamgehn, daHrichtny Leit auf.
Gagf cani fa daronan: Die isa fcho wida broat!a, Go gehts duriangna, ba denWeibsbuldangjead,Soatoani fa dar onan: Die isacho wida dick.
Gegehts durianona ba denWeibs Glossar ::: zum Glossareintrag Weibs büldag flick
Šind endľi do fongants halts Napfitgn annessons can in sirlerinMin Kopf auf und Nidar als wiar a pian,Der ine befal vini guckt und nix finet und nix spürscht, Dosenofins a wort umar, otshaus wos 3 h lohtgebn,Go mochants halt& Weibsbülda, bald da Rots deanst aus wirscht. thetns as nitmegn.
A kleans Breckhi Brady, a kloans Breckhi Braod. Dahoam wann sas hiatn, sie fraßn si
3 Taov
On unferer Zeit der Unraft ist das Ent-ftehen eines Büchleins, wie das hierbesprochene, faft befremdlich. Machtdoch das dickleibige Bändchen mitfeiner kraufen Handfchrift, denvielen verzierten Initialen und denkleinen bunten, in den Rahmender Schrift gepaßten Bildern denEindruck, als habe ein fleißigerKlofterbruder in weltabgefchiede-ner Klaufe feine Tage daran ver-wendet, in liebevoller Muße einkleines Brevier mit den buntenArabesken feiner Erfindung zuschmücken.
Mun, aus der Liebe und köftlich-ften muße heraus ift diefes Buchauch geboren.
Am Fuße des Toten Gebirges im fteirischen Salz-kammergut liegt der Ort Goeßl, trotz feiner Nähe vonAuffee doch durch die eigenartige geographifche Lagedem modernen Weltgetriebe entrückt.
Hier hat der Herausgeber feit seiner früheftenJugend einen Teil des Jahres verbracht und ist durchfreundschaftlichen Verkehr mit den bäuerlichen Be-wohnern, gleichfam mit ihnen aufwachfend, nachund nach in den Befit ihrer gefamten mündlichenÜberlieferung an Tanz- und Gaffelreimen, Liedernund Weifen gelangt, die er zunächst nur fich felbft