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türkische Reich mit dem Abendlande Glossar ::: zum Glossareintrag Abendlande wieder auf allen Linien friedlichenkulturellen Verkehr pflog.
Unter dem Zeichen orientalischer Glossar ::: zum Glossareintrag orientalischer Überlieferung steht der Großteildes Basarhandwerks, besonders die Lederverarbeitung, das Schneider-handwerk, die textile wie metallische Zierkunst, letztere hauptsächlich imSüden, während in anderen Gewerbszweigen, Töpferei, Schmiedehandwerk,Tischlerei u. s. w., alte Überlieferungen und neuere Errungenschaften desWestens von diesem Namen gleichsam nur überschattet werden.
Auch bei der Bevölkerung des flachen Landes haben die Lebens-gewohnheiten der türkischen Machthaber sich vielfach durchgesetzt, inerster Linie dort, wo sie in den religiösen Vorschriften wurzeln oder alsZeichen der Vornehmheit gelten konnten, so im Nahrungswesen, denKleidersitten, dem geselligen Leben.
Die Mirdita ist kulturell stark von der aus Makedonien über-greifenden Orthodoxie beeinflußt worden und hat als deutlichstes Andenkenhieran die heute herrschende Tracht bewahrt.
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etwa vom
Die südlichen Landschaften AlbaniensSchkumbi südwärts- erhalten eine Eigenprägung in Trachten und anderemgleichfalls durch das Auftreten der hier vorzugsweise griechischenOrthodoxie, dazu tritt noch das wirtschaftliche Moment des Großgrund-besitzes. Stärker noch äußern sich volksmäßig die uralten Verkehrs-beziehungen auf der Linie Ochrida- Elbasan- Valona, die nicht nur denAustausch von zahlreichen Kulturgütern mit dem Landesinnern zurFolge hatten, sondern wohl auch den Zustrom landfremden Volks-tums in Südalbanien, der Zigeuner Glossar ::: zum Glossareintrag Zigeuner und Aromunen oder Kutzo-walachen angebahnt haben, mit denen wir uns in einem der nächstenAbschnitte zu beschäftigen haben werden.
6. Gesellschaftliche Zustände.
Arbeitsgewohnheiten. Familien- und Sippenwesen. Sitte und Brauch.
Bei allen Veränderungen, Erweiterungen, Bereicherungen und Um-gestaltungen der gegenständlichen Kultur von außen her hat zwingendeNotdurft des Daseins, gesteigert durch Jahrhunderte alte kriegerischeBedrohung, viele Lebensgewohnheiten der Bevölkerung mehr konserviertals entwurzelt.
Gerade in die gesellschaftlichen Zustände oder gar in dieverborgenen Tiefen altertümlicher Anschauungen und Volksüberlieferungeneinzudringen, ist selbstverständlich im knappen Rahmen einer kurzenBereisung des Landes kaum andeutungsweise möglich gewesen, dochseien einzelne einschlägige Beobachtungen, wie überall abgerundet durchden von anderer Seite bekanntgemachten Stoff, hier zur Gewinnungeines möglichst vollständigen Überblickes mitgeteilt.
Zeit
Die krisenhafte Umgestaltung und Bewegung, welche in der neuestenseit fast einem Jahrzehnt das Volkstum der BalkanstaatenZeitschrift für österr. Volkskunde. XXIII. Ergänz.- Bd. XII.
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