Bibliothek / EigenverlageÖsterreichische Zeitschrift für Volkskunde12 (1906) / Zeitschrift für österreichische Volkskunde

  
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12 (1906) / Zeitschrift für österreichische Volkskunde
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Die Möbel des rumänischen Bauernhauses in der Bukowina.

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angehört, sind die Bilderbretter unterhalb der Heiligenbilder. Jedenfallsist die Sitte, Bilderbretter zu dem genannten Zweck zu verwerten,sehr alt und hauptsächlich im Gebirge erhalten, wofür auch die bisnun erhalten gebliebenen alten Stücke einen Beweis bilden. Da dieHeiligenbilder im rumänischen Bauernzimmer größtenteils an der Ost-wand hängen, so war auch nur diese Wand mit Bilderbrettern in derHöhe von 15 bis 2m versehen. Die Bilderbretter zeigen zum größtenTeile Gravierungen religiöser Symbole.

Fig. 36. Rumänisches Eckkästchen.

Schemel und Stuhl.

Der primitive Glossar ::: zum Glossareintrag  primitive, nur gesägte Baumklotz gilt auch bei den Rumänenals eines der ersten Sitzobjekte, welchen wir in seiner Einfachheitnoch jetzt in den entlegensten Sennhütten der Bukowinaer Wald-karpathen antreffen, sodann fand der Vierbeinschemel mit nur ein-gezapften Füßen eine ausgedehnte Verwendung. Von den uns nochzum Teile erhaltenen Exemplaren gehören alle der primitivsten Glossar ::: zum Glossareintrag  primitivsten Artan. Der Platz des Schemels war nie im Prunkzimmer, sondern stets

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